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Rattelsdorf

Ein Platz für Jung und Alt

von unserer Mitarbeiterin Renate Neudecker Rattelsdorf — Mit einer deutlichen Mehrheit von 11:4 Stimmen hat sich der Marktgemeinderat Rattelsdorf für das Projekt Mehrgenerationenpl...
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von unserer Mitarbeiterin Renate Neudecker

Rattelsdorf — Mit einer deutlichen Mehrheit von 11:4 Stimmen hat sich der Marktgemeinderat Rattelsdorf für das Projekt Mehrgenerationenplatz ausgesprochen. Zwar belaufen sich die Bruttokosten inklusive Planung und WC-Anlage inzwischen auf knapp 280 000 Euro und eine Förderung aus dem europäischen Förderprogramm Leader ist eher unwahrscheinlich.
Bürgermeister Bruno Kellner (VU) teilte das als Eindruck von der Sitzung der Leader-Aktionsgruppe Region Bamberg mit. Im Fokus dieser Sitzung standen der barocke Klostergarten der Awo und der Mehrgenerationenplatz, beides Vorhaben in Rattelsdorf. Gremiumsmit glieder hätten Bedenken geäußert, dass gleich zu Beginn der Förderperiode so viel Geld ausgegeben werden solle, berichtete der Bürgermeister.

Auf den 16. September vertagt

Die Förderung des Klostergartens sei wahrscheinlicher, während beim Mehrgenerationenplatz Bedenken geäußert wurden im Hinblick auf das Alleinstellungsmerkmal. Trotz einer sehr guten Präsentation und der Argumentation, dass das Vorhaben Treffpunkt für Jung und Alt sowie ein Zugpferd für den Tourismus sei, wurde die Entscheidung auf den 16. September vertagt, informierte Kellner. "Wir stehen voll hinter diesem Vorhaben", betonte Marktgemeinderat Manfred Reindl (CWU) .
Beim nächsten Tagesordnungspunkt beauftragte der Marktgemeinderat mit Mehrheit das Ingenieurbüro Haus mit der Fachplanung der Haustechnik für die Sanierung der Schule. Die Honorarkosten belaufen sich auf knapp 108 000 Euro.
Das Ingenieurbüro Haus bekam ebenfalls den Zuschlag für die Sanierung der Wasserleitungen und der Brauseanlagen in der Abtenberghalle. Die geschätzten Kosten für die Sanierungsarbeiten belaufen sich auf 170 000 Euro. Ebenfalls für die Abtenberghalle werden mit Zustimmung des Gremiums 140 Stühle zum Preis von 15 000 Euro angeschafft.
Die Erhöhung der Abwassergebühren war für die Gremiumsmitglieder keine leichte Entscheidung. Aber sie ließen sie sich von der Argumentation des Bürgermeisters und der Verwaltung überzeugen. Die wasserrechtliche Erlaubnis muss neu erteilt werden, deshalb ist eine Überprüfung des Systems notwendig und es fallen Kosten an. Dazu kommen noch die großen Investitionen in den Bau des Regenüberlaufbeckens und die Sanierung der Kläranlage Ebing.
So wurde einer Erhöhung der Abwassergebühren um 80 Cent auf 2,40 Euro geschlossen zugestimmt.
Ebenfalls geschlossen stimmte das Gremium für die Anschaffung einer Wärmebildkamera für die Freiwillige Feuerwehr Rattelsdorf. Bei Kosten von 8080 Euro beträgt die staatliche Förderung 2750 Euro.

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