Großenseebach

Ein Plädoyer fürs Ehrenamt

In die Mehrzweckhalle hatte der Großenseebacher Bürgermeister Bernhard Seeberger (FW) Vertreter von Vereinen und Institutionen zum Neujahrsempfang eingelade...
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Bernhard Seeberger begrüßte die Bürger "seiner" Gemeinde persönlich mit Handschlag. Foto: Sänger
Bernhard Seeberger begrüßte die Bürger "seiner" Gemeinde persönlich mit Handschlag. Foto: Sänger
In die Mehrzweckhalle hatte der Großenseebacher Bürgermeister Bernhard Seeberger (FW) Vertreter von Vereinen und Institutionen zum Neujahrsempfang eingeladen. Dabei konnte er die Pfarrer Maria Reichel und Lars Rebhan ebenso begrüßen wie Altbürgermeister Friedrich Hückel und Gemeinderatsmitglieder.
"Ihr Kommen ist eine Wertschätzung Ihrer Gemeinde", erklärte Seeberger eingangs. Das Gemeindeoberhaupt erwähnte geplante sowie laufende Maßnahmen der Kommune nur am Rande, sondern stellte das Thema "Ehrenamt zwischen Anspruch und Wirklichkeit" in den Mittelpunkt seiner Ansprache.
So erwarte der Bürger ein funktionierendes Gesellschaftssystem, und deshalb seien die Vereine auch ein wichtiger Bestandteil der Gemeinde und der bürgerlichen Verantwortung. Ein gesellschaftliches Anspruchsdenken lasse sich nur umsetzen, weil Ehrenamtliche aktiv seien. Denn die Ehrenamtlichen stellen in den Vereinen ihre Tätigkeit vor den Egoismus.


Positiver Einfluss auf die Heimat

Allerdings fehle in den Vereinen zunehmend das nötige Personal, es gebe viele offene Stellen und es werde immer schwieriger, Menschen für ein Ehrenamt zu gewinnen. "Vielleicht auch wegen der teils hohen Anforderungen oder der bürokratischen Hürden?", fragte der Bürgermeister. Seeberger warb deshalb um Ehrenamtliche, denn Vereine beeinflussen das Leben in einer Gemeinde positiv. "Denn Heimat ist dort, wo ich zuhause bin, mich wohlfühle und verstanden werde", erklärte das Gemeindeoberhaupt.
Der Empfang wurde umrahmt von den Auferstandenen, allesamt ehemalige Musiker, die wieder ihre Instrumente hervorkramten und für exzellente Unterhaltung sorgten. Bei einem reichhaltigen Büfett hatten die Besucher anschließend viel Zeit für Gespräche.

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