Zeitlofs
Zukunft 

Ein Blick auf 2017

Zeitlofs' Bürgermeister behandelt die geplante Stromtrasse, die Wasserversorgung und den Radweg auf der Bahntrasse in seiner Rede.
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In der letzten Zeitlofser Marktgemeinderatssitzung in diesem Jahr blickte Bürgermeister Wilhelm Friedrich (CSU) auf 2016 zurück und schaute auf 2017 voraus.
Vorab dankte er seinen beiden
Stellvertretern, dem gesamten Marktgemeinderat, den Bediensteten des Marktes, den Hilfsorganen, den Kirchen, den caritativen Verbänden und den Vorständen der Vereine. Zweiter Bürgermeister Roland Limpert dankte auch im Namen des Marktgemeinderates dem Ersten Bürgermeister für seine geleistete Arbeit im Jahr 2016: "Du hast Dir viel anhören müssen - nicht nur Gutes. Dennoch hast Du es geschafft, unser Gremium und unsere Gemeinde mit Fleiß, Energie, Einsatzbereitschaft auch mit Geschick, Fingerspitzengefühl und Beharrlichkeit zu führen."


Gemeindlicher Fördertopf

Im Rückblick ging Friedrich auf die Brückenauer Rhönallianz ein, in der die Rahmenbedingungen für die Gemeinden im ländlichen Raum behandelt werden. Zu den Herausforderungen gehören Finanznot, demografischer Wandel, Überalterung der Gesellschaft und Bevölkerungsrückgang, Leerstände und Funktionsverlust der Ortskerne. Hierzu wurde in der letzten Sitzung der Rhönallianz ein gemeindlicher Fördertopf beschlossen, um einen Anreiz für mögliche Werber zu geben.
Auch die Stromtrasse "Südlink" erwähnte das Gemeinde-Oberhaupt. Hier sei nun endgültig die Freileitung in den Planungen verschwunden. Man habe sich auf eine Erdverkabelung geeinigt. Für den Ausbau gäbe es drei mögliche Trassenkorridore. "Um unsere Wasserversorgung zu schützen, müssen wir weiterhin unsere Belange klarstellen und eine Verlegung der Erdkabel im Wasserschutzgebiet mit den Brunnen I und III sowie den Oberflächenquellen im Bereich des Grieshofes verhindern."


Planung für Wasserversorgung

Auch die Erneuerung der Wasserversorgung von Weißenbach und Detter sprach Wilhelm an. "Eines wissen wir ganz bestimmt, die Hochbehälter Detter und Weißenbach werden wir auflassen." Hier seien die Bausubstanz und die Zustände der Behälter nicht mehr tragbar. Man sei auch schon in den Planungen für ein neues System, damit die Wasserversorgung für die beiden Ortsteile weiterhin von der Margaretenquelle gespeist werden kann. "Hinzukommen wird, dass wir die Margaretenquelle sowie Brunnen I und III im Notfall verbinden können." Die Kosten für Erneuerung der Wasserversorgung würden auf die gesamte Gemeinde umgelegt werden.


Radweg spätestens 2018

Der Durchbruch für den Bau eines Radweges auf den Bahngleisen zwischen Jossa und Wildflecken sei nun endlich gelungen, der Rückbau der Gleiskörper habe begonnen und sei schon im Staatsbad angelangt. "Wir hoffen, dass wir Ende 2017, spätestens Frühjahr 2018, den Radweg einweihen können."
Desweiteren soll die Baumallee aufgrund ihres schlechten Zustandes komplett neuausgebaut werden. In weiteren Sanierungsmaßnahmen an gemeindlichen Straßen werde 2017 die Gemeindeverbindungsstraße Rupboden-Weißenbach mit einem Spritzgussverfahren überzogen. Die Freiwillige Feuerwehr Weißenbach erhält im Jahr 2017 ein neues MLF. Einen kurzen Bericht zum Finanzhaushalt gab Friedrich: Der Haushaltsansatz werde erreicht, die Ausgaben würden voraussichtlich unter den Planungen liegen. Friedrich gab bekannt, dass die Regierung von Unterfranken für die energetische Sanierung des Rathauses einen Zuschuss von 83 200 Euro bewilligt hat. Dritter Bürgermeister Martin Stoeck berichtete vom Baustellentermin: Das Teilstück Einmündung Sonnenstraße bis Einmündung in die Züntersbacher Straße werde 2017 asphaltiert. gl

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