Sand am Main

Eigner warnt vor dem Schlusslicht

Fussball-Landesliga Nordwest  Gegen die SpVgg Stegaurach ist der FC Sand im letzten Heimspiel des Jahres klarer Favorit, aber der Trainer weiß, dass der Gast ernst zu nehmen ist.
Artikel drucken Artikel einbetten
Josef Pickel (Mitte) steht dem FC Sand gegen die SpVgg Stegaurach nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung.  Foto: Günther Geiling
Josef Pickel (Mitte) steht dem FC Sand gegen die SpVgg Stegaurach nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung. Foto: Günther Geiling
von unserem Mitarbeiter  Alfons Beuerlein

Sand — Zum letzten Heimspiel dieses Jahres erwartet der FC Sand am heutigen Samstag den Nachbarrivalen SpVgg Stegaurach. Die Gastgeber, die in der laufenden Spielrunde der Fußball-Landesliga Nordwest im eigenen Seestadion noch kein Spiel verloren haben, wollen auch diesmal als Sieger vom Platz gehen. Unterschätzen wollen sie ihren Gegner jedoch nicht, auch wenn der derzeit den letzten Platz einnimmt.
Acht Siege in Folge, davon die letzten fünf ohne Gegentor, das ist die stolze Bilanz des FC Sand in den zurückliegenden Wochen. Obwohl seit dem sechsten Spieltag ununterbrochen auf dem zweiten Tabellenplatz, können sich die Eigner-Jungs nichts davon kaufen.
Sechs Punkte beträgt der Abstand zum Tabellenführer DJK Bamberg, und der auf Rang 3 rangierende TSV Abtswind sitzt den Sandern mit nur zwei Zähler Rückstand im Nacken. Diese Konstellation zeigt, dass sich keine dieser drei Spitzenmannschaften der Liga einen Fehltritt erlauben kann, ohne dafür bestraft zu werden. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch das heutige Spiel gegen das Schlusslicht SpVgg Stegaurach zu sehen.
FC-Trainer Bernd Eigner wird keine Nachlässigkeit seiner Mannschaft dulden, sondern fordert vollste Konzentration und Motivation. Eigner: "Das Spiel wird kein Selbstläufer für uns. Die SpVgg Stegaurach zeigte zuletzt konstante Leistungen und forderte trotz der jeweils 0:2-Niederlagen dem TSV Abtswind und der DJK Don Bosco Bamberg alles ab. Auch wir müssen uns auf einen starken Gegner einstellen, gegen den wir eine genau so starke Gesamtleistung wie in den letzten acht Spielen bringen müssen. Wir müssen von der ersten Minute an mit einer hundertprozentigen Einstellung an die Sache herangehen. Etwas anderes darf es nicht geben".

Laune nicht verderben

Eigner nennt einen weiteren Grund, warum seine Männer das Spiel sehr ernst nehmen und als Sieger vom Platz gehen sollten. "Nach dem Spiel haben wir einen Mannschaftsabend. Da wäre die Stimmung bestimmt besser, wenn die Jungs mit fröhlichen Gesichtern und als Siegertypen am Tisch sitzen, statt mit langen Gesichtern Trübsal zu blasen."
So gut es beim FC Sand derzeit auch läuft, zufrieden ist Trainer Bernd Eigner mit der aktuellen Situation nicht. Nach der Roten Karte für Sven Wieczorek in Kleinrinderfeld bleiben ihm für das Derby gegen die SpVgg Stegaurach gerade noch 13 einsatzfähige Feldspieler. Eigner: "Die Mannschaft stellt sich quasi von allein auf. Alternativen habe ich nicht, denn auch Dominik Leim hat leichte Verletzungsprobleme."
Der FC-Trainer ist deshalb froh, dass Josef Pickel aus dem Urlaub zurück ist und Tobias Krines, der in München studiert, zur Verfügung steht. Beide werden ohne Training den Sander Spielerkader auffüllen. Alles in allem müsste die FC-Mannschaft aber dennoch stark genug sein, um den nächsten Dreier einzufahren.

Nur keine Schlampigkeit

Der Trainer warnt eindringlich davor, die SpVgg Stegaurach nach ihrem Tabellenplatz einzuschätzen. Auch der 8:0-Sieg der Sander im Vorrundenspiel muss nach den Worten von Eigner aus den Köpfen. Konsequent wies der Coach bei der Spielersitzung darauf hin: "Die Qualität einer Mannschaft zeigt sich auch darin, dass sie sich auf jeden Gegner, egal wie er heißt oder wo er platziert ist, voll konzentriert. Für uns gilt weiter: Wir haben uns etwas aufgebaut, das wir uns nicht durch Schlampigkeit kaputt machen wollen. Im letzten Heimspiel des Jahres wollen wir unseren Zuschauern nochmals ein gutes Spiel bieten und einen Sieg schenken".
FC Sand: Biemer, Schanz - Finnemann, Gundelsheimer, Götz, Heyer, T. Krines, Leim (?), J. Pickel, Rinbergas, Rippstein, Th. Schlereth, Schmitt, Wasser, Wirth

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren