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Zapfendorf

Eigener Ausschuss für das Aquarena

Zapfendorf — Mit zehn zu elf Stimmen war in der ersten Marktgemeinderatssitzung in Zapfendorf nach der Kommunalwahl 2014 der eigenständige Schwimmbadausschuss abgeschafft worden, s...
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Um das Schwimmbad kümmert sich jetzt ein Fachausschuss.
Um das Schwimmbad kümmert sich jetzt ein Fachausschuss.
Zapfendorf — Mit zehn zu elf Stimmen war in der ersten Marktgemeinderatssitzung in Zapfendorf nach der Kommunalwahl 2014 der eigenständige Schwimmbadausschuss abgeschafft worden, so dass dessen Kompetenzen auf den Finanz-, Jugend-, Kultur- und Sportausschuss übergingen. Das soll sich jetzt wieder ändern.
"Das Aquarena ist das Aushängeschild für Zapfendorf, aber zugleich der größte Kostenfaktor", erklärte Gemeinderat Andreas Büttner (Bürgervertretung Lauf, BVL) und begründete so den Antrag von BVL und Vereintem Umland (VU), nun wieder einen eigenen Ausschuss für Schwimmbadangelegenheiten einzusetzen.


Sitzungen häufiger

Thomas Porzner (CSU) wünschte sich, dass dieser häufiger zusammentrete als der bisher zuständige Ausschuss, mindestens quartalsweise. Außerdem solle er mit Leuten besetzt sein, die sich auskennen und Interesse am Schwimmbad zeigen. Entscheidend sei, dass es vorangehe, dass ein neues Konzept fürs Aquarena entwickelt werde.
Dazu müssten aber auch die Zahlen, ob bezüglich der Finanzen oder Besucher, aufbereitet werden - und der Ausschuss müsse sich der Frage stellen: Macht eine frühe Öffnung oder eine sehr späte Schließung des Bades überhaupt Sinn? Beschlossen wurde, den Ausschuss mit sechs Personen (3 VU, 2 CSU, 1 SPD) sowie Bürgermeister Volker Dittrich als Vorsitzendem zu besetzen.
Zum im Mai 2015 beschlossenen Spielplatzkonzept äußerte sich Bauamtsleiter Harald Rümmer. Fördertechnisch sei alles geklärt, die Gemeinde erhalte 60 Prozent der Kosten erstattet. Dies gelte, sollten die Arbeiten, etwa das Aufstellen der Spielgeräte, durch den Bauhof ausgeführt werden, allerdings nicht für diese Personalkosten, sondern nur für die Geräte an sich. Im kommenden Jahr wird der Spielplatz an der Schulstraße der erste sein, der erneuert wird - durch den Bauhof. Gegenüber der Vergabe an eine externe Firma spare das, so Rümmer, immerhin 20 bis 30 Prozent.


Die Kosten abspecken

Zweiter Bürgermeister Andreas Schonath (Wählergemeinschaft Oberleiterbach, WOB) war der Meinung, die Gemeinde müsse insgesamt bei den Kosten für das Spielplatzkonzept abspecken. In der Mai-Sitzung waren von Landschaftsarchitektin Elke Döhler Gesamtkosten von rund 311 000 Euro genannt worden, ein Großteil der Summe würde für einen Abenteuerspielplatz am Schwimmbad gebraucht.
Abzüglich der Fördergelder kostet das Konzept, würden die Spielplätze wie damals dargestellt gebaut, 135 000 Euro. Rümmer meinte, es gebe sicher Möglichkeiten, die Kosten etwas zu drücken, da von Elke Döhler besonders hochwertige Spielgeräte angeboten worden seien. Detailplanungen sollen in nächster Zeit durch den Bauausschuss vorgenommen werden.

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