Herzogenaurach

Ehrenzeichen: Steckkreuz für Norbert Rauch

Eine Ehrung der besonderen Art wurde Kreisbrandinspektor Norbert Rauch zuteil. In einer Feierstunde im Markgrafenschloss in Ansbach wurde ihm von Regierungspräsident Thomas Bauer f...
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Kreisbrandionspektor Norbert Rauch (Zweiter v. l.) mit Landtagsabgeordneten Walter Nussel, Regierungspräsident en Thomas Bauer und dem Vorsitzenden des Bezirksfeuerwehrverbands Mittelfranken, Kreisbrandrat Dieter Marx Foto: Birkner
Kreisbrandionspektor Norbert Rauch (Zweiter v. l.) mit Landtagsabgeordneten Walter Nussel, Regierungspräsident en Thomas Bauer und dem Vorsitzenden des Bezirksfeuerwehrverbands Mittelfranken, Kreisbrandrat Dieter Marx Foto: Birkner
Eine Ehrung der besonderen Art wurde Kreisbrandinspektor Norbert Rauch zuteil. In einer Feierstunde im Markgrafenschloss in Ansbach wurde ihm von Regierungspräsident Thomas Bauer für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen das Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens übergeben.
Norbert Rauch begann seine aktive Feuerwehrlaufbahn im Jahr 1978 bei der freiwilligen Feuerwehr in Herzogenaurach. Von da an durchlief er zahlreiche Führungsfunktionen bis zum Februar 2004 und wurde dann zum Kreisbrandmeister im Landkreis Erlangen-Höchstadt ernannt. 2005 wurde er zum Kreisbrandinspektor berufen.


Überörtlich gefragt

Er hat sich im besonderen Maße für den örtlichen aber auch überörtlichen Brandschutz sowie die technische Hilfeleistung innerhalb und außerhalb des Landkreises eingesetzt. 2000 wirkte er als Einheitsführer der Kräfte des Landkreises Erlangen-Höchstadt bei der Sturmkatastrophe Lothar in Frankreich mit. 2002 wurde er in die Einsatzleitung der ABC-Dienste Bayerns im Rahmen der Flut-katastrophe in Pirnau und Dresden berufen. 2007 arbeitete er als Abschnittsleiter während der Flutkatastrophe im Landkreis Erlangen-Höchstadt mit großem Erfolg. Aber nicht nur bei Großschadenslagen, sondern auch im alltäglichen Geschäft der Feuerwehr verschafft sich Rauch als Einsatzleiter durch seine ruhige und sachliche Art bei seinen Kollegen Anerkennung.
Weiter lobte Bauer den Geehrten: "Jeder von uns weiß, wie wichtig ein überaus engagierter und kompetenter Fachausbilder ist. Ihr Engagement führte dazu, dass der Qualitätsmaßstab der Feuerwehrausbildung über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt und anerkannt ist. Der Laudator lobte Rauchs "hervorragendes Organisationstalent", sein umfangreiches feuerwehrtechnisches Fachwissen und seine "feine menschliche Art". Die Verleihung des Feuerwehr-Ehrenzeichens "Steckkreuz" solle diese Arbeit in besonderer Weise würdigen.
Während seiner Feuerwehrlaufbahn besuchte Norbert Rauch über 70 Feuerwehr- und Katastrophenschutzlehrgänge und habe sein Fachwissen auf allen Ebenen der Feuerwehrarbeit immer weiter vertieft, mit großem Engagement die theoretischen Kenntnisse praktisch bei Übung und Einsatz umgesetzt.
Dazu kamen noch zahlreiche Führungsweiterbildungen und Sonderausbildungen in den Bereichen ABC-Schutz, bis hin zum Fachberater für ABC-Fragen für Führungsgremien im Katastrophenschutz. Überdies wirkt Kreisbrandinspektor Rauch im Bereich der zivilmilitärischen Zusammenarbeit aufgrund der Tätigkeit als Reserveoffizier beim Landeskommando Bayern mit.


Für den Nachwuchs da

Besonders die Ausbildung der der ihm im Landkreis Erlangen-Höchstadt anvertrauten Feuerwehren sind ihm aber auch ein ganz besonderes Anliegen und sein diesbezüglicher Sachverstand ist weit über seinen Dienstbezirk hinaus gefragt. So ist Norbert Rauch seit 1994 als Schiedsrichter für Leistungsprüfungen im Landkreis unterwegs und seit 1996 als Leiter des ABC-Dienstes im Landkreis tätig. red



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