LKR Haßberge

Ebelsbacher vertreten den Kreis

Futsal  Sieben Mannschaften gehen zur zweiten Saison der Futsal-Bezirksliga Unterfranken an den Start. Voraussichtlich am 27. Dezember geht es los, das Finale steigt am 31. Januar in Haßfurt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Eine Szene aus dem Auftaktspiel der vergangenen Saison in der Futsal-Bezirksliga Unterfranken zwischen dem SV Ebelsbach und den Spfr. Steinsfeld in der Halle am Tuchanger in Zeil: Der Steinsfelder Michael Hau (Zweiter von links) stürmt aufs Tor, sein Schuss wird aber vom Ebelsbacher Torwart Peter Trautner zur Ecke abgewehrt. Links der Ebelsbacher Sascha Brix Die Ebelsbacher sind auch diesmal wieder dabei, die Steinsfeld konzentrieren sich ganz auf die Punktspielsaison in der Kreisklasse. Foto...
Eine Szene aus dem Auftaktspiel der vergangenen Saison in der Futsal-Bezirksliga Unterfranken zwischen dem SV Ebelsbach und den Spfr. Steinsfeld in der Halle am Tuchanger in Zeil: Der Steinsfelder Michael Hau (Zweiter von links) stürmt aufs Tor, sein Schuss wird aber vom Ebelsbacher Torwart Peter Trautner zur Ecke abgewehrt. Links der Ebelsbacher Sascha Brix Die Ebelsbacher sind auch diesmal wieder dabei, die Steinsfeld konzentrieren sich ganz auf die Punktspielsaison in der Kreisklasse. Foto: Günther Geiling
von unserem Redaktionsmitglied 
Norbert Felgenhauer

Ebelsbach — Wenn voraussichtlich am 27. Dezember bei der DJK Schweinfurt der Startschuss für die zweite Saison in der Futsal-Bezirksliga Unterfranken fällt, ist eine Mannschaft mehr dabei als bei der Premiere. Sieben Teams umfasst das Feld, das dem unterfränkischen Futsal-Beauftragten Gerald Makowski (Ebelsbach) seine endgültige Zusage gegeben hat.
Drei davon sind neu: der TSV Grafenrheinfeld, Türkiyemspor Schweinfurt und der Soccerclub Würzburg. Gegenüber dem Vorjahr nicht mehr am Start sind die Spfr. Steinsfeld und Fatihspor Karlstadt. "Das hat aber interne Gründe und liegt nicht daran, dass es diesen Vereinen keinen Spaß gemacht hat", erklärt Makowski. Die Steinsfelder beispielsweise haben zahlreiche Verletzungen zu beklagen und wollen sich deshalb ganz auf den Ligaspielbetrieb in der Kreisklasse konzentrieren, wo sie um den Klassenerhalt kämpfen. Somit ist der SV Ebelsbach der einzige Verein aus der Gruppe Haßberge, der in der Futsal-Bezirksligasaison 2015/16 ins Rennen geht. Neben den Ebelsbachern treten auch drei Schweinfurter Teams zum zweiten Mal an: der Vorjahressieger FT Schweinfurt, die DJK Schweinfurt und der TV Oberndorf.


Zwei Spieltage in Haßfurt

Zwei Spieltage sind in der Haßfurter Dreifachturnhalle vorgesehen, am 10. Januar und zum Ligafinale am 31. Januar, jeweils am Nachmittag oder am frühen Abend. Pro Spieltag plant Makowski, zwei oder drei Begegnungen auszutragen. Zweimal 20 Minuten reine Spielzeit (bei jeder Spielunterbrechung wird die Zeit angehalten) dauert eine Begegnung, "die Erfahrung hat gezeigt, dass wir pro Spiel rund 75 Minuten ansetzen können", sagt Makowski. Einzelne Liga-Begegnungen möchte der Ebelsbacher auch im Rahmenprogramm anderer Hallenturniere durchführen. So hat er ins Auge gefasst, im Rahmen des Kreismeisterschafts-Vorturniers am 3. Januar in der Eltmanner Georg-Schäfer-Halle eine Partie austragen zu lassen.
Gespielt wird eine einfache Punkterunde, bei der jeder einmal gegen jeden spielt. In rund zwei Wochen, schätzt Makowski, werde der endgültige Spielplan der Futsal-Bezirksliga stehen. Kurzfristige Meldungen seien allerdings aus organisatorischen Gründen nicht mehr möglich. Makowski macht kein Hehl daraus, dass er sich ein größeres Teilnehmerfeld gewünscht hätte, "es haben auch einige andere Mannschaften Interesse bekundet", erzählt er. Doch die haben sich dann doch anders entschieden.
Die Resonanz der Teilnehmer nach der ersten Saison jedenfalls sei positiv gewesen, "da hat keiner gesagt, dass er es blöd findet", sagt der Spielleiter. Kritik an dieser Variante des Hallenfußballs ohne Bande und mit dem weicheren Ball werde meist von denen geübt, die Futsal kaum kennen. "Jeder sollte sich mal darauf einlassen und es ausprobieren", bevor er eine Bewertung abgibt", erklärt Makowski. Vom Torwart des SV Ebelsbach, Peter Trautner, wisse er jedenfalls, dass er der Futsal-Runde schon entgegenfiebere, "er ist richtig heiß darauf".

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren