Haßfurt
Eishockey-Landesliga 

ESC nutzt seine Chancen nicht

Die Haßfurter beendeten die Abstiegsrunde nach einer 4:7-Niederlage beim EHC Nürnberg auf dem dritten Tabellenplatz. David Franek glänzte mit drei Treffern.
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Auch Christian Dietrich (links) konnte mit seinem neunten Pflichtspieltreffer zum zwischenzeitlichen 4:3 die Abschlussniederlage der "Hawks" beim EHC Nürnberg nicht verhindern.  Foto: Ralf Naumann
Auch Christian Dietrich (links) konnte mit seinem neunten Pflichtspieltreffer zum zwischenzeitlichen 4:3 die Abschlussniederlage der "Hawks" beim EHC Nürnberg nicht verhindern. Foto: Ralf Naumann
Die Unterstützung war noch einmal hervorragend, denn knapp 80 der offiziell 107 Zuschauer in der kleinen Nebenhalle der Nürnberger Arena waren Haßfurter Schlachtenbummler. Auch der Wille war groß, im letzten Saisonspiel nochmals als Sieger das Eis zu verlassen und somit die Spielzeit als Tabellenführer die Eishockey-Landesliga-Abstiegsrunde zu beenden. Einzig an der Umsetzung haperte es: Der ESC Haßfurt unterlag mit 4:7 (1:3, 2:2, 1:2) beim EHC Nürnberg und muss sich mit dem dritten Platz hinter Bad Aibling und Nürnberg begnügen.


Mit der Leistung zufrieden

"Wir haben Eishockey gespielt, und die haben die Tore geschossen", ärgerte sich Trainer Lubos Thür nach der Schlusssirene. "Wie immer halt gegen Nürnberg. Eigentlich schade." Doch sein anfänglicher Unmut sowie die Enttäuschung legten sich schnell wieder. Insgesamt war er trotz der Niederlage zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft, die trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit - es standen wieder einmal nur elf Feldspieler zur Verfügung - bis zum Schluss gegen die fast voll besetzten Hausherren mithielten. "Wir waren nicht schlecht", zog der Coach der "Hawks" trotz der ersten Niederlage nach zuvor acht siegreichen Partien ein positives Fazit. "Wir müssen nur unsere Möglichkeiten besser verwerten."
Trotz der Rückschläge legten Kapitän Phillip Bates und Co. immer wieder Moral an den Tag. "Man of the Match" war sicher David Franek, der in der letzten Partie nochmals einen Sahnetag erwischte und erstmals in der Saison einen "Dreierpack" schaffte. Der Topscorer brachte mit seinen Treffern zum 3:1 (19.), 3:2 (21.) sowie 6:4 (43.) - dazwischen markierte Christian Dietrich den Anschluss zum 4:3 (35.) - die Haßfurter immer wieder zurück ins Spiel. Doch es reichte nicht.
Die Nürnberger, die konsequent ihre wenigen Chancen nutzten, hatten während der gesamten Spielzeit sowie auch am Ende die Nase vorn. "Die waren heute einfach einen Tick cleverer und vor allem torgefährlicher", sagte ESC-Vorstandsmitglied Andreas Kurz und bezeichnete den Sieg der Hausherren als "nicht unverdient".
ESC Haßfurt: Mart. Hildenbrand, Platten - Max Hildenbrand, Marc. Hildenbrand, Ankenbrand, Stahl, Bates - Kinereisch, Els, Slivka, Stach, Franek, Dietrich / SR: Braun, Scholl / Zuschauer: 107 / Tore für Haßfurt: 3:1 (19.) Franek (Marc. Hildenbrand), 3:2 (21.) Franek 5-4, 4:3 (35.) Dietrich (Stach), 6:4 (43.) Franek (Kinereisch) / Strafzeiten: Nürnberg 14 / Haßfurt 14

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