Roßfeld

Durststrecke wurde in Kauf genommen

Zur Hauptversammlung der Gemeinschaftsbrauerei Roßfeld waren Ende Januar zahlreiche Mitglieder im Gasthaus "Zur silbernen Kanne" im Bad Rodacher Ortsteil zu...
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Kann sich sehen lassen: der Raum mit den komplett erneuerten Gärtanks; links ein neu installierter Drucktank.  Foto: Gem.-Brauerei Roßfeld/kdb
Kann sich sehen lassen: der Raum mit den komplett erneuerten Gärtanks; links ein neu installierter Drucktank. Foto: Gem.-Brauerei Roßfeld/kdb
Zur Hauptversammlung der Gemeinschaftsbrauerei Roßfeld waren Ende Januar zahlreiche Mitglieder im Gasthaus "Zur silbernen Kanne" im Bad Rodacher Ortsteil zusammengekommen, um auf ein ereignis- und ergebnisreiches Jahr 2016 zurückzublicken und mit der turnusgemäßen Vorstandsneuwahl die Weichen für die Zukunft zu stellen.
Viel hatte Vorsitzender Hans Schlecht in seinem Tätigkeitsbericht zu erzählen, denn 2016 stand zwischen Frühjahr und Herbst ganz unter dem Zeichen einer ersten großen Erneuerungsaktion im altehrwürdigen Brauhaus von 1784. Nahmen doch die Roßfelder Gemeinschaftsbrauer einen massiven Schaden an der fast ebenso altehrwürdigen Kühlanlage zum Anlass, die Generalsanierung der wichtigen Bereiche um die Gär- und Lagertanks in Angriff und damit eine längere - durchaus wörtlich zu nehmende - Durststrecke in Kauf zu nehmen ...


Brauhaus wurde zum Bauhaus

So wurde Helmut Florschütz während der trockenen Sommermonate vom Brau- zum Baumeister, der gemeinsam mit dem Vorstand und vielen freiwilligen Helfern aus dem Brau- ein Bauhaus machte. Wie vielfältig und anstrengend die zu erledigenden Aufgaben waren, zeigte eine während der gesamten Hauptversammlung durchlaufende Dia-Schau.
Das Ergebnis spricht für sich: Blitzblank und pieksauber präsentieren sich Gär- und Lagertanks, und die zum Pumpen und Kühlen erforderlichen Installationen glänzen im Vergleich zu vorher hauptsächlich durch vornehme optische Zurückhaltung.
Dass diese für einen Verein dieser Größe sehr beachtliche Aufgabe gestemmt werden konnte, lag am Einsatz von Mitgliedern und freiwilligen Helfern und am akribischen Finanzmanagement des zugleich als Kassenwart fungierenden Zweiten Vorsitzenden Werner Tesch, der die Mittel der Gemeinschaftsbrauerei hütet wie seine eigenen. Höchstes Lob erfuhr von Hans Schlecht auch Helmut Florschütz für sein Engagement. Dass sich die Roßfelder Hausbrauer in puncto Ziele und deren bestmöglicher Erreichbarkeit sehr einig sind, erleichterte das Procedere, das durchweg per Akklamation sowohl Hans Schlecht als auch Werner Tesch in ihren bislang optimal geführten Ämtern bestätigte. An die Stelle der nicht mehr zu Verfügung stehenden Schriftführerin Tanja Engel wählte die Versammlung Klaus-Dieter Bätz; zu Beisitzern wurden Maik Hofmann und Heinz Westhäuser und zu Kassenprüfern Heiko Jäckel und Norbert Oppel gewählt. Mit dem Besprechen künftiger Projekte - Außenrenovierung war dabei ein wichtiges Stichwort - und deren Finanzierung klang die Versammlung aus. Klaus Dieter Bätz

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