Theres

Düngen mit neuer Technik

Den Dünger genau dort ablegen, wo er gebraucht wird, und die ausgebrachte Nährstoffmenge möglichst ohne Verluste den Pflanzen zur Verfügung stellen, das ist...
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Neue Maschinen wurden in Theres vorgeführt.  Foto: Gabi Budau-Wirsing
Neue Maschinen wurden in Theres vorgeführt. Foto: Gabi Budau-Wirsing
Den Dünger genau dort ablegen, wo er gebraucht wird, und die ausgebrachte Nährstoffmenge möglichst ohne Verluste den Pflanzen zur Verfügung stellen, das ist nicht erst seit der Modifizierung der Düngeverordnung ein wichtiges Ziel der Landwirte: Denn jeder Nährstoffverlust kostet bares Geld. Die unterfränkischen Maschinenringe veranstalteten unter diesem Aspekt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Hofheim/Schweinfurt eine Vorführung in Theres, um einige Alternativen der organischen Düngung in Reihenkulturen aufzuzeigen. Der Umweltaspekt spielt eine Rolle.
Da das Zeitfenster, in dem gedüngt werden darf, zwischenzeitlich immer kleiner geworden sei, müsse schlagkräftige Technik einerseits mit effizienter Wirkung andererseits eingesetzt werden, meinen Daniel Endres (Amt) und Tino Scheithauer (Maschinenring). Dazu gibt es passende Maschinen. Vorgestellt wurden ein Güllegrubber sowie ein Ausbring- und Einarbeitungsgerät mit Schleppschuhen und ein Schlitzgerät von diversen Herstellern. Rund 60 Teilnehmer konnten sich von Zwillingsbereifung, Einarbeitung sowie anderen Techniken ihr eigenes Bild machen.
Das Fazit der Veranstalter: Teure Technik selbst kaufen bei immer kürzer werdenden Düngeintervallen lohnt selten. Meist ist ein überbetrieblicher Einsatz von moderner Technik günstiger und effizienter. Über die unterfränkischen Maschinenringe können Dienstleister in der Region vermittelt werden. Ausreichender Lagerraum und die Aussaat von Zwischenfrüchten entspannen die Auswirkung der neuen Düngeverordnung. gbw

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