Bamberg

Dreifachjubiläum macht Verein stolz

Wie der Vereinschronik zu entnehmen ist, wurde der Obst- und Gartenbauverein Grub/Frenshof 1926 gegründet, 1966 wiederbelebt und 2006 durch eine Kinder- und...
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Von links: der Erste Vorsitzende des Kreisverbands, Günter Denzler, Erster Vorsitzender Fritz Hippacher (40-jährige Mitgliedschaft), Zweiter Bürgermeister Frank Scheller, Peter Hippacher (40-jährige Mitgliedschaft), und Schriftführer Hermann Baumann (25-jährige Tätigkeit in der Vereinsführung)  Fotos: p
Von links: der Erste Vorsitzende des Kreisverbands, Günter Denzler, Erster Vorsitzender Fritz Hippacher (40-jährige Mitgliedschaft), Zweiter Bürgermeister Frank Scheller, Peter Hippacher (40-jährige Mitgliedschaft), und Schriftführer Hermann Baumann (25-jährige Tätigkeit in der Vereinsführung) Fotos: p
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Wie der Vereinschronik zu entnehmen ist, wurde der Obst- und Gartenbauverein Grub/Frenshof 1926 gegründet, 1966 wiederbelebt und 2006 durch eine Kinder- und Jugendgruppe verjüngt. Der 1926 zur Förderung des Obstbaus gegründete und lange Zeit von Männern dominierte Verein hatte in seiner Geschichte Höhen und Tiefen. Die ersten acht Jahre waren sehr erfolgreich.
Neuanpflanzungen und Veredelungsaktionen brachten vor allem den Kirschenanbau voran, so dass Grub als Kirschendorf einen Namen hatte. Dann folgten Jahre des Niedergangs, bedingt durch Nationalsozialismus, Krieg, Nachkriegszeit und beginnende Mechanisierung der Landwirtschaft.
Erst 1966 blühte der Verein wieder auf. Georg Dietz wurde Erster Vorsitzender und leitete den Verein 44 Jahre. Man widmete sich zunächst wieder mit großem Erfolg dem kommerziellen Kirschenanbau. Bald aber spielte daneben die Geselligkeit eine wichtige Rolle. Das Jahresprogramm wurde vielfältiger und schließlich wurde auch das Interesse der Kinder und Jugendlichen geweckt. Der Aufwärtstrend hat sich unter dem neuen Ersten Vorsitzenden Fritz Hippacher noch verstärkt.
Die Kinder- und Jugendgruppe, die schon seit 2006 besteht und von Barbara Ehinger und Steffi und Eileen Dütsch betreut wird, wurde 2015 offiziell unter dem Namen "Gartenzwerge" in den Verein eingegliedert. Jährlich wechselnde einheitliche Themen wie "Wir suchen den Kartoffelkönig" oder "Vom Acker zum Bäcker", Ausflüge und Besichtigungen, Spiele und gemeinsames Kochen zogen und ziehen die "Zwerge" an, denen auch ein eigener Garten zur Verfügung steht. Fritz Hippacher machte den Verein durch besondere Aktionen auch über die Ortsgrenzen hinaus bekannt: durch Vogelstimmenwanderungen, Beteiligung am Sommerferienprogramm der Gemeinde, sogenannte Erzählabende, an denen man versuchte, das vergangene Dorfleben in Erinnerung zu rufen - und durch seinen ganz persönlichen Einsatz in der Umgebung.
So wurden viele neue Mitglieder gewonnen. 82 zählt derzeit der Verein. Das sind ein Viertel der Dorfbewohner. Die Geschichte insgesamt, insbesondere die der letzten 50 Jahre, bot Anlass genug, das dreifache Jubiläum mit einem gewissen Stolz und großer Freude zu feiern.
Dennoch beging man das Jubiläum in einem bescheidenen Rahmen. Die Mitglieder sollten, frei von umfangreichen Aufgaben der Vorbereitung und Bewirtung, gemeinsam feiern können. Das Fest begann mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Friedman zelebrierte und den die Frauen aus dem Vorstand und die "Gartenzwerge" mitgestalteten. Danach folgte der eigentliche Festakt. Erster Vorsitzender Hippacher begrüßte hierzu besonders die beiden Vorsitzenden des Kreisverbandes Bamberg, Günther Denzler und Vitus Beck, Zweiten Bürgermeister Frank Scheller und Ehrenvorsitzenden Georg Dietz.
Dann trug der Schriftführer die Vereinschronik vor. Dabei ging er besonders auf die jüngste Geschichte ein, die Zeit von 2006 bis 2016.
Daran knüpften die Ehrengäste in ihren Grußworten an. Sie überreichten anschließend auch Urkunden und Ehrennadeln des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege und ein Weinpräsent des Vereins an verdiente Mitglieder. Die Ehrennadel in Silber erhielten für 25-jährige Mitgliedschaft: Michaela und Leo Hofmann, Anton Selig. Für 15-jährige Vereinstätigkeit wurde Barbara Ehinger geehrt. Die Ehrennadel in Gold erhielten für 40-jährige Mitgliedschaft: Fritz und Peter Hippacher. Für 25-jährige Vereinstätigkeit wurde Hermann Baumann ausgezeichnet.
Die Ehrennadel mit Kranz erhielten für 50-jährige Mitgliedschaft Katharina Krug und Georg Dietz. KG
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