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Burgwindheim

Dorferneuerung ab 2020

Als Baubeginn für die große Dorferneuerung in Burgwindheim ist das Jahr 2020 vorgesehen. Die Baumaßnahmen sollen in einem Zeitraum von zehn Jahren abgeschlo...
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Als Baubeginn für die große Dorferneuerung in Burgwindheim ist das Jahr 2020 vorgesehen. Die Baumaßnahmen sollen in einem Zeitraum von zehn Jahren abgeschlossen werden, wurde in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates bekanntgegeben.
Die Kosten für die einzelnen Projekte, wie der Marktplatzgestaltung oder der Ortsdurchfahrt, müssen geltend gemacht werden, um entsprechende Fördermittel zu erhalten. Die Förderquote kann bis zu 65 Prozent betragen. Auch private Anlieger können für geplante Maßnahmen Fördermittel anmelden und Beratung erhalten, zum Beispiel hinsichtlich Denkmalschutz. Der Baubeginn für private Maßnahmen kann bereits vor 2020 stattfinden.
"Welches Modell wird allen gerecht?" Diese Frage stellte sich der Gemeinderat hinsichtlich der Kostenumlage für öffentliche Feld- und Waldwege. Hierfür besteht seit 1980 eine Ausbausatzung, die in der bestehenden Form nicht anwendbar ist. Sollen alle zahlen, wenn es vielen dient oder die Kosten nur auf die Anlieger umgelegt werden? Für den Kernweg in Oberweiler könnten Fördermittel beantragt werden, da dieser beim geplanten Ausbau der BA 23 als Umgehung während der Bauphase dient. Der Gemeinderat wird einen Entwurf für eine neue Ausbausatzung erstellen.
Behinderte Menschen sollen in das Freizeitgeschehen der Gemeinden integriert werden. Damit dieser Wunsch realisiert werden kann, hat die Lebenshilfe Bamberg das Projekt "integra Mensch" ins Leben gerufen. Bereits 18 Gemeinden im Landkreis beteiligen sich daran und ermöglichen somit ein Miteinander von behinderten und nichtbehinderten Menschen.
Um auch Burgwindheim dafür zu gewinnen, warb Bruno Eichner von der Bamberger Lebenshilfe in der Gemeinderatssitzung für das Projekt. Im Arbeitsbereich funktioniert dieses Konzept bereits seit zehn Jahren. Es konnten im Landkreis Bamberg 145 Arbeitsplätze für Behinderte geschaffen werden.


Integration im Freizeitbereich

Wünschenswert sei eine Integration nun auch im Freizeitbereich, um behinderten Menschen Zugang zu Vereinen und Freizeitaktivitäten zu ermöglichen. Mit einer finanziellen Beteiligung der Gemeinde von einem Euro pro Einwohner im Jahr könnte die Lebenshilfe Bamberg weitere Mitarbeiter einstellen, die behinderte Menschen im öffentlichen Leben betreuen. Bürgermeister Thaler begrüßte die Idee und wird zusammen mit den Gemeinderäten einen Beschluss fassen, ob Burgwindheim sich an diesem gemeinschaftlichen Projekt beteiligt. red

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