Höchstadt a. d. Aisch

Don-Bosco-Schüler sind vielseitig aktiv

Von Dienstag bis Donnerstag stand jeder - ob Schüler oder Lehrer jeweils von 8 bis 11.15 Uhr im Sonderpädagogischen Förderzentrum Don-Bosco-Schule in Höchst...
Artikel drucken Artikel einbetten
Beim "Stencil Graffiti" werden die unterschiedlichsten Motive zu Papier gebracht. Fotos: Johanna Blum
Beim "Stencil Graffiti" werden die unterschiedlichsten Motive zu Papier gebracht. Fotos: Johanna Blum
+1 Bild
Von Dienstag bis Donnerstag stand jeder - ob Schüler oder Lehrer jeweils von 8 bis 11.15 Uhr im Sonderpädagogischen Förderzentrum Don-Bosco-Schule in Höchstadt "Kopf". Die Kinder erprobten mit ihren Lehrern zahlreiche Projekte. Von Stencil Graffiti bis Dot Painting - alles war vertreten, und sicher war es für machen Schüler im Vorfeld nicht so einfach, bei so vielen Projekten - 30 an der Zahl das für ihn richtige auszuwählen.
Stellvertretende Schulleiterin Herlinde Jäkel führte durchs Schulhaus, über den Pausenhof, in die Fachräume, auf den Sportplatz , und überall herrschte Betriebsamkeit. Mit Begeisterung waren die großen und kleinen Schüler mit ihrem Projekt beschäftigt. "Viele Lehrer haben Hobbys oder Neigungen, die sie dann in der Projektwoche einbringen können", so Jäkel. Plastikbecher wurden beim Musik-Workshop rhythmisch hin- und hergeschoben und dabei ein englisches Lied gesungen. "Das ist ein Cup-Song!", erklärte ein Schüler. Die Tigerentengruppe hatte ihre Enten schon gelb angemalt, und beim Graffiti-Projekt der Oberstufe erklärte Jan fachkundig die Vorgehensweise. Eifrig wurde an der Trockenmauer mit Lehrer Harald Schillert gewerkelt. "Herr Schillert hat es sich zur Aufgabe gemacht, unser Schulhaus grün zu machen, und er erweitert mit seiner Projektgruppe die Arbeiten im grünen Klassenzimmer und im Schulgarten", erfahren wir von der stellvertretenden Schulleiterin. Auf dem Sportplatz flog der Fußball über den Rasen, und die Mosaikbank wurde eifrig mit Steinchen beklebt - ein Projekt, das schon über einige Jahre geht.
Einige Schüler erwerben den Rollbrettführerschein, und in der Küche wurden Müsli mit frischen Früchten, Spaghetti mit Tomatensauce und ein Käse-Möhrenbrot zubereitet und anschließend mit Genuss verzehrt.


Schüler sind eifrig dabei

Kleine Instrumente wurden gebaut, Mobile getöpfert, "Wing Tsun Kung Fu", eine Kampfsportart, konnte man erproben, an der Kletterwand machten sich tüchtige Sportler fit, Schachfiguren fürs Wikinger Schach wurden gebastelt, viele Mädels waren mit Begeisterung beim Beauty Projekt dabei, eine Gruppe half in Oberndorf im Tierheim mit, manche Schüler machten sich mit dem Fahrrad fit, und eine Gruppe beobachtete Tiere am Weiher, um nur einige Beispiele zu nennen.
"Die Projektwoche beginnt immer am Montag mit der Vorbesprechung, dann wird die nächsten drei Tage aktiv am Projekt gearbeitet und der Freitag ist der Reflexion gewidmet", erläutert Herlinde Jäkel. Und die Schüler sind die ganze Woche über eifrig dabei.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren