Bamberg

Dirigent Wilhelm Schmidts angekommen

Bamberg — Mit einem Paukenschlag - buchstäblich natürlich nicht nur einem - hat sich Wilhelm Schmidts als Dirigent dem Bamberger Publikum vorgestellt: Als neuer Leiter von Chor und...
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Bamberg — Mit einem Paukenschlag - buchstäblich natürlich nicht nur einem - hat sich Wilhelm Schmidts als Dirigent dem Bamberger Publikum vorgestellt: Als neuer Leiter von Chor und Orchester der Universität hat er mit den etwa 200 Musikern die f-Moll-Messe von Anton Bruckner erarbeitet und in der Konzerthalle vor begeistertem Publikum dirigiert.
Der junge, aus Rumänien stammende Dirigent absolvierte an der Würzburger Musikhochschule das Studium der Kirchenmusik und Chorleitung und arbeitet seit einigen Jahren mit verschiedenen Chören im süddeutschen Raum. Neben solistischer Tätigkeit konzertiert er mit seinen Ensembles auch im Ausland und unterrichtet darüber hinaus noch an den Hochschulen in Bamberg und Würzburg. So sind die beiden Bamberger Universitäts-Ensembles nach einer Übergangsphase nun dauerhaft in kompetenten und sicher führenden, zugleich aber offenen Händen gelandet.

Erfolgreiches Debüt

Denn als Ensembleleiter an der Universität muss er ja nicht nur die unterschiedlichen Temperamente und Fähigkeiten seiner Musiker einschätzen und richtig einsetzen können; er muss es vor allem auch schaffen, die bewährten Kräfte zu halten sowie neue zu gewinnen und zum effizienten Üben und Proben anzuhalten. Dies scheint Wilhelm Schmidts in hohem Maße zu gelingen, wie nicht so sehr die große Zahl der Ausübenden, sondern vor allem die Qualität des Vortrags, die innere Spannung und der Wille zur Konzentration aller Beteiligten verdeutlichten. Und er konnte sich auch auf ein ihm bekanntes Solistenquartett stützen. rup



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