Rossach

Dinkel/Kohl gehen dieses Mal leer aus

Der 6. Lauf zur deutschen Rallyemeisterschaft fand rund um die Stadt Pößneck in Thüringen statt. Nach dem sensationellen Ergebnis bei der ADAC-Rallye Stemwe...
Artikel drucken Artikel einbetten
Der 6. Lauf zur deutschen Rallyemeisterschaft fand rund um die Stadt Pößneck in Thüringen statt. Nach dem sensationellen Ergebnis bei der ADAC-Rallye Stemweder Berg mit dem 3. Platz im Gesamtklassement hatten sich Dominik Dinkel und Christina Kohl wieder in Schlagdistanz zur Spitze gebracht.
Auf den sehr schnellen Strecken der 55. DMV Sparkassen Rallye Thüringen hatte Dinkel klare Nachteile gegenüber den R5 Boliden von Fabian Kreim und Christian Riedemann. Es galt dennoch so viele Punkte wie möglich beim 6. von 10 Läufen mit nach Hause zu nehmen.
Nach den Testkilometern hatte Dominik Dinkel ein gutes Gefühl. Das Auto lag perfekt auf den welligen Straßen.
Am 2. Tag ging es dann richtig los. Die kurze Sprintprüfung "Niederkrossen" mit nur fünf Kilometern gingen Dinkel/Kohl verhalten an. Auf dem Rundkurs lief es deutlich besser. Zahlreiche Fans waren an den Traditionskurs gekommen, um den jungen Rossacher und die Tiefenbacherin anzufeuern.


Zufrieden nach dem 2. Tag

Am Ende hatte man auf die führenden Fabian Kreim mit Frank Christian auf Skoda Fabia R5 und Christian Riedemann mit Lara Vanneste auf Peugeot 208 T16 R5 einen Rückstand von 10,2 Sekunden. Mit Platz fünf im Gesamtklassement und dem dritten Platz in der DRM Wertung konnten Dinkel/Kohl mit ihrem Brose Skoda Fabia S2000 für den Anfang zufrieden sein.
Bei der Wertungsprüfung "Stelzendorf" galt es 14,66 Kilometer in Bestzeit zu absolvieren. Nach nur drei Kilometer traten die ersten Probleme auf. Mit einem schleichenden Plattfuß verlor das heimische Duo sehr viel Zeit. Der Reifen konnten zwischen den Prüfungen gewechselt werden. Mit einem Rückstand von 39 Sekunden ging es auf die vierte Prüfung. Gleich am Start riss die Antriebswelle ab. Auf dem Rundkurs "Bankschenke" mussten sich Dinkel/Kohl zwei Runden plus Ausfahrt mit dem stark lädierten Brose Skoda Fabia S2000 herumschlagen. Am Ende kamen schon Geräusche vom Differential.


Zu starke Beschädigung

Beim ersten Service des Tages hatten sie einen enormen Zeitverlust von zwei Minuten und mit der starken Beschädigung am Differential stellte Dominik Dinkel den Brose Skoda ab. Ohne Punkte fogte die Aufgabe.
Noch vier Läufe sind zu absolvieren. Der Sieg der deutschen Rallyemeisterschaft ist aber nur noch in der Theorie möglich, der 3. Platz ist mit einem Vorsprung von 31 Punkten für den nächsten Lauf erst einmal gesichert. Wie die Saison für Dominik Dinkel und Christina Kohl weitergeht, steht noch nicht fest. bin
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren