Sand am Main

Diese Sander Liebe ist heute noch genau so frisch wie vor 65 Jahren

Sein 65-jähriges Eheglück feierte in Sand das Ehepaar Marianne und Ernst Werthmann bei bester Gesundheit und mit großer Freude, in Dankbarkeit und Zufrieden...
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Marianne und Ernst Werthmann begingen ihren 65. Hochzeitstag. Die Chemie stimmt bis auf den heutigen Tag. Foto: Alfons Beuerlein
Marianne und Ernst Werthmann begingen ihren 65. Hochzeitstag. Die Chemie stimmt bis auf den heutigen Tag. Foto: Alfons Beuerlein
Sein 65-jähriges Eheglück feierte in Sand das Ehepaar Marianne und Ernst Werthmann bei bester Gesundheit und mit großer Freude, in Dankbarkeit und Zufriedenheit. Zu dem seltenen Fest der eisernen Hochzeit überbrachte der stellvertretende Landrat Michael Ziegler die besten Wünsche des Landkreises Haßberge. Für die Gemeinde und im Namen der Einwohnerschaft von Sand gratulierte der Zweite Bürgermeister Gerhard Zösch (beide CSU) dem angesehenen Jubelpaar zum Ehrentag.


Beim Tanz im "Storchen"

Es war vor über 65 Jahren beim Tanzen im Zenglein-Saal (Gastwirtschaft "Zum Storchen") in Sand, als die aus Zeil stammende Marianne Eck den Sander Ernst Werthmann kennenlernte. Einige Zeit später traten beide in der Nikolauskirche vor den Traualtar und versprachen sich, fortan gemeinsam durchs Leben zu gehen. Auch heute noch, sechseinhalb Jahrzehnte später, ist die Liebe der beiden zueinander genau so frisch wie damals.
Zwei Töchter wurden dem Ehepaar geschenkt, die gestern mit ihren Partnern und den drei Enkel- und vier Urenkelkindern den Eltern und Schwiegereltern, Groß- und Urgroßeltern zu ihrem 65. Hochzeitstag vom Herzen alles Gute wünschten.
Die Jubilarin war lange Jahre bei Bosch in Bamberg und später in der Weberei in Zeil beschäftigt. Ihr wichtigster Lebensinhalt war es aber, als Hausfrau und Mutter für ihre Familie zu sorgen. Nicht zuletzt deshalb sieht sie Kochen und Backen als ihr liebstes Hobby an. Dazu zählen auch die Gartenarbeit und der Blumenschmuck im und am Haus.
Ernst Werthmann, der vor kurzem seinen 90. Geburtstag feierte, hat in der Schweinfurter Großindustrie den Beruf eines Drehers erlernt, wurde dann aber zur Wehrmacht eingezogen. Nach dem Kriegseinsatz war er, wie es in Sand üblich war, zunächst mehrere Jahre als Korbmacher tätig. "Als das Plastik aufkam, schaute ich, dass ich wieder woanders Arbeit fand", erinnert sich der Jubilar zurück.
Bei der Firma Fichtel & Sachs in Schweinfurt war er weit über drei Jahrzehnte bis zu seiner Rente beschäftigt.
Bis vor einigen Jahren betätigte sich Ernst Werthmann noch als Hobby-Korbmacher. Ähnlich wie bei seiner Gattin gehört auch bei ihm die Gartenarbeit dazu. Als früherer Spieler des FC Sand schaut er sich aber auch gerne Sportsendungen, am liebsten natürlich Fußball, im Fernsehen an. Mit seiner Frau verpasst er darüber hinaus kaum eine Folge der Fernsehserie "Dahoam ist dahoam".
Das allseits geschätzte, immer freundliche Jubelpaar ist der Allgemeinheit gegenüber sehr aufgeschlossen. Weitere gemeinsame Interessen der beiden sind die Fernsehnachrichten und das tägliche Lesen der Tageszeitung. Der Unterhaltung mit den Verwandten, Bekannten und Nachbarn ist man immer aufgeschlossen. Sie alle gratulierten den Mitgliedern des Sander Siedlervereins ebenfalls.

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