Coburg

"Die sind doch verrückt"

"Die sind doch verrückt!", mag sich so manch einer denken, der hört, dass man im Januar in der Donau schwimmt. Schon zum 48. Mal hatte die Wasserwacht Neubu...
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Diese Wasserwacht-Mitglieder nahmen am Donauschwimmen im eisigen Wasser teil.  Foto: Philipp Tausch
Diese Wasserwacht-Mitglieder nahmen am Donauschwimmen im eisigen Wasser teil. Foto: Philipp Tausch
"Die sind doch verrückt!", mag sich so manch einer denken, der hört, dass man im Januar in der Donau schwimmt. Schon zum 48. Mal hatte die Wasserwacht Neuburg an der Donau zum alljährlichen "Donauschwimmen" geladen. Der Einladung kamen insgesamt 2262 Schwimmer aus allen Teilen Deutschlands, aber auch aus dem europäischen Ausland nach.
Mit von der Partie war auch die Wasserwacht-Ortsgruppe Coburg, die zum 25. Mal teilnahm und immerhin 15 Schwimmer an den Start brachte.Viele Gruppen brachten Gegenstände zum Mitziehen mit, vom schwimmenden Ortsschild bis hin zur riesigen Musik- und Tanzbühne war alles geboten. Start von Europas größtem Winterschwimmen war die Staustufe Bittenbrunn. Dann ging es ab in die eisigen Fluten und vier Kilometer bei 0,5 Grad Wassertemperatur die Donau hinunter bis zum Bootshaus des Donauruderclubs Neuburg. Dort gab es nach dem Ausstieg Heißgetränke und für den Fall des Falles notfallmedizinische Versorgung.
Frieren mussten bei Minustemperatur auch die über 10 000 Zuschauer, die sich entlang des Streckenverlaufes und im Zielbereich versammelt hatten. Übrigens: Was aussieht wie pure Gaudi einer großen Gruppe Eisenbereifter dient jedem Rettungsschwimmer dazu, sich selbst und seine Kräfte einschätzen zu lernen für den Ernstfall winterlicher Einsätze. red

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