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Unterleinleiter

Die offiziellen Stellen haben keine ernsthaften bedenken gegen Gewend II

von unserem Mitarbeiter KArl-Heinz Frank Unterleinleiter — Die Behandlung der Bedenken und Anregungen zum Bebauungsplan Gewend II bildete den Schwerpunkt in der jüngsten Sitzung de...
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von unserem Mitarbeiter KArl-Heinz Frank

Unterleinleiter — Die Behandlung der Bedenken und Anregungen zum Bebauungsplan Gewend II bildete den Schwerpunkt in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.
Vom Amt für Landwirtschaft und Forsten in Bamberg kam der Hinweis, dass mögliche Ausgleichsmaßnahmen dem Amt zur Kenntnis zu geben sind. Die Regierung von Oberfranken bestand darauf, dass notwendige Maßnahmen des Brandschutzes von Gebäuden oder auch Rettungswegen vom Bauherren zu regeln seien. Weiter ging es mit dem Wasserwirtschaftsamt Kronach, das festhielt, dass eine ausreichende Wasserversorgung durch die gemeindliche Wasserversorgung gewährleistet werden müsse, ebenso wie die Abwasserentsorgung über die gemeindliche Kanalisation.


Boden soll untersucht werden

Aber auch eine Anfrage zu Altlastenverdachtsflächen innerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungsplans beim Landratsamt Forchheim sollte zum Instrumentarium gehören. Das Verkehrsreferat regte an, dass die Sichtflächen im Bereich von Einmündungen in die Gemeindestraßen freizuhalten seien, weshalb die Bepflanzung und Einfriedung dort nicht höher als 80 Zentimeter ausfallen dürfen.
Anschließend beschloss der Gemeinderat einstimmig eine Resolution, die sich mit dem Herbizidwirkstoff Glyphosat befasst. Darin wird unter anderem gefordert, dass die Gemeinde Unterleinleiter auf den Verbrauch der noch vorhandenen Restbestände bei allen Flächen in ihrer Bewirtschaftung verzichtet.


Keine Ausnahmen

Auch sollen ab sofort private Unternehmen, die Aufträge von der Gemeinde zur Pflege von Grün-, Sport- und Verkehrsflächen erhalten, zum Glyphosat-Verzicht vertraglich verpflichtet werden. Ferner sollen auch die Pächter von gemeindlichen landwirtschaftlichen Flächen diese Klausel akzeptieren. Gute Nachrichten gab es für die Feuerwehr Dürrbrunn.
Sie hatte einen Kirchbaumständer angeschafft, dessen Kosten von ursprünglich 500 Euro die Gemeinde hatte übernehmen wollen. Dann hatte die feuerwehr aber zu einer besseren Ausführung in Zink gegriffen, die insgesamt 1166,20 Euro kostet. Auch den mehr als doppelt so hohen Preis wird die Gemeinde zahlen. Das beschloss der Gemeinderat nachträglich, aber einstimmig.
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