Kulmbach

Die größte Personenvereinigung im Landkreis

Vorstand und Aufsichtsrat der Kulmbacher Bank haben bei der Vertreterversammlung in der Dr.-Stammberger-Halle eine eindrucksvolle Bilanz für das Geschäftsja...
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Aufsichtsratsvorsitzender Peter Heinlein  Foto: Werner Reißaus
Aufsichtsratsvorsitzender Peter Heinlein Foto: Werner Reißaus
Vorstand und Aufsichtsrat der Kulmbacher Bank haben bei der Vertreterversammlung in der Dr.-Stammberger-Halle eine eindrucksvolle Bilanz für das Geschäftsjahr 2015 vorgelegt. So konnte sich die Genossenschaftsbank in einem herausfordernden Marktumfeld nicht nur erfolgreich behaupten, sondern ihre Position in der Region weiter stärken.
Die Stärkung des Eigenkapitals und der Mitgliederzuwachs bedeuten auch Stabilität für die Region, hieß es.


Bilanzsumme gewachsen

Wie der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Peter Heinlein, feststellte, spiegelt sich die stabile Geschäftsentwicklung in der Bilanzsumme wider, die gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Millionen auf knapp 710 Millionen Euro gewachsen ist. Die Kulmbacher Bank liege damit konstant über der durchschnittlichen Bilanzsumme der oberfränkischen und bayerischen Genossenschaftsbanken.
Die beiden Vorstände, Dieter Bordihn und Stephan Ringwald wurden von der Vertreterversammlung ebenso einstimmig entlastet wie der gesamte Aufsichtsrat. Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Günther Hübner aus Harsdorf und Alexander Meile aus Kulmbach bestätigt.
Peter Heinlein stellte das Vertrauen der Kunden als die Basis für die gute Entwicklung des Einlagengeschäfts heraus: "Die bilanziellen Kundeneinlagen konnten um 14,4 Millionen auf 555,3 Millionen oder um 2,7 Prozent gesteigert werden. Wie bereits im Vorjahr waren den Kunden auch 2015 sichere und schnell verfügbare Anlageformen wichtig." Dazu zählte der Chef des Aufsichtsrats insbesondere Spar- und Sichteinlagen.
18 787 Kunden und damit so viel wie nie zuvor waren zum Jahresende 2015 Mitglied der Kulmbacher Bank. Heinlein: "Wir sind damit die größte Personenvereinigung im Landkreis Kulmbach."
Stadtrat Michael Pfitzner, der auch namens des stellvertretenden Landrats Jörg Kunstmann sprach, dankte dem Vorstand für die Verbundenheit mit der Stadt und dem Landkreis, die ja bereits beim Namen deutlich werde. Pfitzner griff drei Zahlen aus dem Jahresbericht auf: So fließen fast 8,9 Millionen Euro an Steuern, Gehältern und Kaufkraft in den heimischen Wirtschaftskreislauf. "Eine beachtliche Summe, die unserem Wohlstand dient und die Basis für die Lebensqualität für uns alle im Kulmbacher Land ist." Gut 257 000 Euro seien als Spenden in die Vereinsarbeit, in soziale Einrichtungen sowie in Aufträge für die heimische Wirtschaft geflossen. Und 3,25 Prozent Dividende sind laut Pfitzner mit Blick auf die heutige Zinssituation bemerkenswert.
Stephan Ringwald und Dieter Bordihn informierten sehr ausführlich über das Geschäftsjahr 2015 und legten zugleich den Jahresabschluss 2015 vor. Die Bilanzsumme von knapp 710 Millionen Euro erbrachte einen Jahresüberschuss einschließlich des Gewinnvortrages von 1,7 Millionen Euro. Der Bilanzgewinn beträgt 571 618 Euro.


Modern wie eh und je

"Wenn es die Genossenschaftsbanken nicht geben würde, müsste man sie heute neu erfinden. Nach einem Bericht der Börsenzeitung war der Genossenschaftsgedanke nie moderner als heute", betonte Stephan Ringwald.
Sein Vorstandskollege Dieter Bordihn nannte das Ergebnis 2015 sehr erfreulich, verhehlte aber nicht, dass das dauerhafte Niedrigzinsniveau langfristig Probleme bereite. Die Kulmbacher Bank setze weiterhin auf Nachhaltigkeit und Stabilität. "Zweck der Genossenschaft ist die wirtschaftliche Förderung und Betreuung der Mitglieder."

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