Vierzehnheiligen

Die Wallfahrtsführer fixierten die Termine für 2015 in Vierzehnheiligen

von unserem Mitarbeiter Andreas Welz Vierzehnheiligen — Voller Tatendrang stürmten am Samstag 200 Wallfahrtsführer in den großen Saal des Gasthofs "Goldener Hirschen" zum Wallfahrt...
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Auf der großen Treppe der Basilika versammelten sich 200 Wallfahrtsführer aus der Diözese Bamberg und benachbarten Diözesen mit Wallfahrtsleiter Pater Heribert (links).
Auf der großen Treppe der Basilika versammelten sich 200 Wallfahrtsführer aus der Diözese Bamberg und benachbarten Diözesen mit Wallfahrtsleiter Pater Heribert (links).
von unserem Mitarbeiter Andreas Welz

Vierzehnheiligen — Voller Tatendrang stürmten am Samstag 200 Wallfahrtsführer in den großen Saal des Gasthofs "Goldener Hirschen" zum Wallfahrtsführertreffen. Hierbei wurden die Termine für die nächste Saison koordiniert. Pater Christoph Kreitmeir hatte alle Termine für Basilika und Diözesanhaus zusammengestellt und auf die Leinwand projiziert. Damit war ein leichtes Abgleichen der Pilgerfahrten möglich.
Zuvor hatten alle an einem Gottesdienst in der Basilika teilgenommen, den der Guardian des Franziskanerklosters, Pater Heribert Arens, zelebrierte. Pater Heribert blickte auf ein gutes Wallfahrtsjahr zurück. Alle Mitarbeiter hätten sich ordentlich ins Zeug gelegt, um rund 35 000 Pilgern einen angenehmen Aufenthalt zu bieten.
"Vierzehnheiligen soll ein freundlicher Wallfahrtsort sein", wünschte sich Pater Heribert. Alle Paare, die in der Basilika heiraten wollen, musste er auf die Wintermonate vertrösten: "Wallfahrten haben Vorrang".
Priester, die Gruppen aus einer Pfarrei begleiten, dürften in Zukunft nicht mehr den Gottesdienst zelebrieren. Das wäre ungerecht gegenüber anderen Gruppen, die ohne Geistlichen am Gottesdienst teilnähmen, sagte der Pater. In solchen Fällen würden die Franziskaner einspringen.
Eine weitere Änderung der Abläufe bei Wallfahrten seien Ehrungen für Pilger, die viele Jahre an den Wallfahrten teilnehmen. Sie würden aus organisatorischen Gründen nicht mehr am Sonntag geehrt, sondern am jeweiligen Samstag davor.
Der langjährige Pilgerseelsorger Wolfgang Witzgall, dem heute die Männerseelsorge in der Diözese Bamberg obliegt, warb für Wallfahrten zur Kreuzkapelle in Steinfeld. Es wäre schön, wenn die Wallfahrten dorthin wiederbelebt würden, sagte er.
Elmar Koziel, der Leiter der Bildungshäuser, gab einen Sachstandsbericht über die Sanierung des Diözesanhauses. Die Arbeiten an den drei Flügeln des vierflügeligen Gebäudes seien abgeschlossen. Derzeit werde am vierten Gebäudeteil gearbeitet. Der Sanierungsumfang sei dort doppelt so groß wie bei den andere Bauabschnitten, da dort die Großküche, Heizung und Vorratsräume saniert und umgebaut werden müssten. Die Arbeiten gingen zügig voran. An Ostern, und damit zu Beginn der Wallfahrtssaison, stehe das Haus wieder offen.
Nur die Umgestaltung des Eingangsbereichs dauere etwas länger. "Die Zimmerpreise werden nicht erhöht. Familien könnten sogar preiswerter übernachten", gab Koziel bekannt. Allerdings kosteten Zimmer mit Nasszellen etwas mehr als solche, die über kein Bad verfügten. Neuerdings seien auch Online-Buchungen möglich.

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