Zeil

Die Volkshochschule und das Zeiler Kino präsentieren besondere Filme

Zeil — Die Reihe "Film und Frühstück" im Zeiler Kino bietet im Februar den Streifen "Miss Sixty". Termin ist Sonntag, 8. Februar (ab 9.30 Uhr Frühstück und 10.30 Uhr Film). Veranst...
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Zeil — Die Reihe "Film und Frühstück" im Zeiler Kino bietet im Februar den Streifen "Miss Sixty". Termin ist Sonntag, 8. Februar (ab 9.30 Uhr Frühstück und 10.30 Uhr Film). Veranstalter sind das Kino und die Volkshochschule (VHS).
Zum Inhalt des Films: Die renommierte Molekularbiologin Luise wird von ihrem Chef und Ex-Lover mit 60 in den vorzeitigen Ruhestand geschickt. Zum Abschied bekommt sie die vor Jahren von ihr eingefrorenen Eizellen. Das bringt sie auf die Idee, in gesegnetem Alter noch Mutter zu werden.
Am Sonntag, 22. Februar, ist "Sâdhu" zu sehen (ab 9.30 Uhr Asia-Frühstück und 10.30 Uhr Film). Suraj Baba hat sich mitten im Himalaya in eine Höhle zurückgezogen, um sich als Sâdhu ganz dem Hinduismus zu widmen. Während des Kumbh-Mela-Festes beschließt Suraj, sich anderen Sadhus anzuschließen, bevor er sich zum Ablegen seines Askese-Gebäudes begeben wird.
An den folgenden Montagen gibt es, wie die VHS weiter mitteilt, die Reihe "Filmkunst - Kino am Montag". Start ist jeweils um 19.30 Uhr.
Am Montag, 9. Februar, geht es nach Italien mit "Land der Wunder". Die 14-jährige Gelsomina lebt in einem abgeschiedenen Dorf in Italien. In ihrer eigenartigen Familie herrschen strenge Regeln. Als sie Martin kennenlernt, einen kriminellen deutschen Jugendlichen, der in Italien an einem Rehabilitationsprogramm teilnimmt, wird die vermeintliche Familienidylle komplett auf den Kopf gestellt.
"Wir wollten aufs Meer" am Montag, 26. Februar, führt zurück in die jüngste deutsche Geschichte - DDR 1982. Conny und Andreas wollen aufs Meer. Für die jungen Männer, die sich in der Republik eingesperrt fühlen, ist das Meer das, was Freiheit am nächsten kommt. Aber nach drei Jahren sitzen sie immer noch in Rostock fest. Während der eine moralische Bedenken hat, wird der andere zum Verräter und nach einem Unfall, der ihn an den Rollstuhl fesselt, später zum Handlanger der Stasi.
Ebenfalls Geschichte bietet der Film "Die geliebten Schwestern" am Montag, 23. Februar. Sturm und Drang ist im Jahr 1788 in Rudolstadt angesagt. Friedrich Schiller trifft zwei mittellose Schwestern. Die unglücklich verheiratete Caroline von Beulwitz und deren schüchterne Schwester Charlotte von Lengefeld folgen ihrem Schwur, alles miteinander zu teilen, auch den berühmten Autor. Als Caroline schwanger wird, zerbricht das fragile Gleichgewicht des Liebesdreiecks. red

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