Frohnlach

Die Vacher behalten verdient die Oberhand gegen VfL II

Vach — Im Vergleich zwischen Mittel- und Oberfranken dauerte es keine vier Zeigerumdrehungen, dass die Hausherren bereits drei Großchancen verbuchen konnten. Erst ließ Sturmführer ...
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Vach — Im Vergleich zwischen Mittel- und Oberfranken dauerte es keine vier Zeigerumdrehungen, dass die Hausherren bereits drei Großchancen verbuchen konnten. Erst ließ Sturmführer Pommer so sein Können aufblitzen, als er Rebhan umspielte und Edemodu mit einem Schuss aufs kurze Eck prüfte. In der nächsten Szene überlief Gachot die VfL-Defensive, so dass der VfL-Schlussmann gleich noch einmal Kopf und Kragen riskieren musste. Auf der anderen Seite war es Beetz, der nach zwölf Minuten einen ersten Warnschuss abfeuerte. Es gelang den Müller-Schützlingen, sich aus der anfänglichen Umklammerung zu befreien, was auch ein Solo von Werner dokumentierte. Die größte Möglichkeit hatte Schmidt, der von Pommer eingesetzt, allein vor Edemodu auftauchte. Obgleich der Torsteher der Blauweißen geschickt den Winkel verkürzte, glückte es dem ASV-Akteur den Ball an ihm vorbeizulegen, so dass Beetz die Kugel in höchster Not von der Linie schlagen musste (25.). Als Werner einen langen Ball aus der eigenen Hälfte im Strafraum erreichen wollte und ASV-Schlussmann Schulz den hochsteigenden Gästeangreifer umriss, gab es Elfmeter, den VfL-Spielführer Alles eiskalt einschoss (34.). Nach der Pause stand aber Pommer goldrichtig beim 1:1 (46.). Die Effektivität, welche die Mannen von Norbert Hofmann im ersten Abschnitt noch vermissen ließen, präsentierten Sejans und Co. nun umso mehr. Auf Vorlage des stets brandgefährlichen Pommer, der Alles mit einer schönen Körpertäuschung narrte, um den Ball querzulegen, so dass Adlung nur noch den Fuß hinhalten musste (53.). Während Werner und Schülein den ASV-Keeper nach langer Zeit wieder einmal prüften (63.), startete Gambel ein unwiderstehliches Solo, an dessen Ende die Gastgeber sogleich ein drittes Mal jubeln durften (65.). Auch nicht per Foul war Gachot zu stoppen, als er nach einem Sprint über das halbe Feld Pommer in Szene setzte, der allerdings nicht nur Edemodu, sondern auch das Tor überlupfte (73.).
Der Schlusspunkt war so Eich vorbehalten, der im Anschluss an einen schulbuchmäßigen Spielzug über Pommer und Jordan nur noch einschieben musste (84.).
Auf Grund der diversen Ballverluste im Mittelfeld, die keine Entlastung zuließen und den Vachern eine Vielzahl von Großchancen ermöglichten, gingen die Mittelfranken so letztlich als vollkommen verdienter Sieger vom Platz. mb

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