Einberg

Die Tugend der Treue

Einberg — Gleich zwei Feste in einem feierten die Mitglieder des VfB Einberg beim Stiftungsfest im VfB-Sportheim: den 92. Geburtstag ihres VfB Einberg und die Vereinswiedergründung...
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Geehrte Mitglieder: (vorn sitzend) Gisela Neumann, Gerhard Wohlleben, Hertha Schmidt, (stehend von links) Dirk Brückner, Vorsitzender Günther Bardutzky, Günther Wolf, Rudi Hatzold, Mario Eckstein, Harald Zetzmann, Bürgermeister Marco Steiner, Fabian Friedrich, Günther Resch und Werner Czech  Foto: Manja von Nida
Geehrte Mitglieder: (vorn sitzend) Gisela Neumann, Gerhard Wohlleben, Hertha Schmidt, (stehend von links) Dirk Brückner, Vorsitzender Günther Bardutzky, Günther Wolf, Rudi Hatzold, Mario Eckstein, Harald Zetzmann, Bürgermeister Marco Steiner, Fabian Friedrich, Günther Resch und Werner Czech Foto: Manja von Nida
Einberg — Gleich zwei Feste in einem feierten die Mitglieder des VfB Einberg beim Stiftungsfest im VfB-Sportheim: den 92. Geburtstag ihres VfB Einberg und die Vereinswiedergründung vor 70 Jahren. Die Krönung des Festabends gebührte allerdings den äußerst treuen Mitgliedern.
Silberne und goldene Vereinsehrennadeln zeichneten besondere Verdienste aus. Vorsitzender Günther Bardutzky sagte, den Sport als Ziel und die Gemeinschaft als Form, diese Anerkennung müsse in beiden Bereichen gegeben sein. In der Gemeinschaft erfahre sich jeder Einzelne als Teil des Ganzen. Er erlebe Zugehörigkeit, es sei ihm eine Ehre, dazuzugehören. "Eine Ehrung kann deshalb zum Ausdruck bringen: Wie gut, dass es dich gibt. Der Geschmack ändert sich, aber die Freude bei den zu Ehrenden bleibt unverändert", wusste der Vorsitzende. "Diese langjährige Verbundenheit der Mitglieder zum VfB, das spricht für die Treue zum Verein und zum Vereinsleben", dankte ebenso Bürgermeister Marco Steiner (FW).
"Freuen wir uns heute, dass unser VfB nach dem Zweiten Weltkrieg, am 10. November 1945, als TSV wieder ins Leben gerufen wurde. Fast auf den Tag genau vor 70 Jahren begann wieder der Sportbetrieb in Einberg", erinnerte Bardutzky in der Festrede. Als 1923 junge Männer den VfB gründeten, hätten sie damals wohl kaum an die Langlebigkeit ihres Vereins, des Vereins für Bewegungsspiele Einberg, gedacht, vielleicht sich diese aber doch erhofft. Schlechte Zeiten ließen die Mitglieder zusammenrücken damals. Der Zeitwandel werde den VfB in den nächsten Jahren besonders stark fordern. Aktuell berichtete der Vorsitzende von der Jugendabteilung, es fehle an Trainern und Betreuern. Beim Kinderturnen habe der Zulauf etwas nachgelassen, aber immerhin seien circa 15 Kinder bei den Kleinen und etwa 23 bei den Größeren. Keine Aktivitäten gebe es beim Wintersport und auch nicht mehr bei der Theatergruppe. Schauspieler bräuchte man. Sollte der Trend anhalten, auch Ehrenämter nicht mehr ausfüllen zu wollen, "geht der VfB harten Zeiten entgegen", ermahnte Bardutzky. Manja von Nida
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