Stettfeld

Die Stettfelder SPD berief Nicole Meyer an die Spitze

Stettfeld — Der SPD-Ortsverein Stettfeld hat eine neue Vorsitzende. Nicole Meyer folgt auf Hannelore Schlee, teilten die Sozialdemokraten mit. Dieses Ergebnis brachte die Generalve...
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Nicole Meyer
Nicole Meyer
Stettfeld — Der SPD-Ortsverein Stettfeld hat eine neue Vorsitzende. Nicole Meyer folgt auf Hannelore Schlee, teilten die Sozialdemokraten mit. Dieses Ergebnis brachte die Generalversammlung der Partei.
"Ich möchte Politik anfassbarer machen!" In diese Worte kleidete die neue Vorsitzende der Stettfelder Sozialdemokraten ihr politisches Credo. Nicht aus dem Elfenbeinturm, sondern nah am Bürger müsse auch und vor allem im kommunalen Bereich gearbeitet werden. "Da gehört auch dazu, dass man die Bürger in Entscheidungsprozesse einbindet", machte die Rechtsanwältin klar. Ihr Ziel ist es, die SPD in Stettfeld zu stärken und neue Mitglieder für die Partei zu gewinnen. Was es dazu braucht? "Nur mit modernen Ansichten und Mitteln werden wir auch zu einer überzeugenden und erfolgreichen Kommunalpolitik kommen", führte die frisch gewählte Vorsitzende aus, die auch als Schriftführerin im SPD-Kreisverband fungiert.
Im vergangenen Jahr hatte sie als Bewerberin um das Bürgermeisteramt in Stettfeld auf sich aufmerksam gemacht und dabei viel positives Feedback bekommen. Jetzt geht es darum, "dass wir Menschen davon überzeugen, dass es sich lohnt, sich für unsere Demokratie zu engagieren und dass wir dieses Engagement auch vorleben", sagte sie. Ihre Vorgängerin Hannelore Schlee, die zukünftig als ihre Stellvertreterin und Kassiererin agiert, lobte: "Du hast sehr viel Fleiß und Ausdauer an den Tag gelegt und bist dafür mit dem Amt der Dritten Bürgermeisterin belohnt worden."
Im Vorfeld der Neuwahlen, bei denen zudem Adrian Pflaum als Schriftführer im Amt bestätigt wurde, hatte SPD-Kreisvorsitzender Wolfgang Brühl einen Blick auf die Kreispolitik geworfen und aus dem Kreistag berichtet. Im Mittelpunkt stand dabei das hohe Defizit der Haßberg-Kliniken, das seine Ursachen keinesfalls im Kreis oder in der Arbeit der Verantwortlichen in den Krankenhäusern habe. Vielmehr würden Bund und Länder ein Klima schaffen, das es kleinen Kliniken alles andere als einfach macht. "Es ist vor allem die mangelnde Refinanzierung von staatlicher Seite, die Häuser unserer Größe massiv in die Bredouille bringt", erklärte er mit Hinblick auf die Regelung zum Landesbasisfallwert. red

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