Ebermannstadt

Die Stadt Ebermannstadt rüstet sich für die Zukunft

von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Frank Ebermannstadt — Die Stadt Ebermannstadt wird ein neues Entwicklungskonzept namens ISEK bekommen. Das Konzept soll dabei helfen, die gesamts...
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Christiane Meyer
Christiane Meyer
von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Frank

Ebermannstadt — Die Stadt Ebermannstadt wird ein neues Entwicklungskonzept namens ISEK bekommen. Das Konzept soll dabei helfen, die gesamtstädtische Identität zu stärken und nachhaltige Stadtstrukturen zu entwickeln.
Der Stadtrat verständigte sich in seiner jüngsten Sitzung ohne Gegenstimmen darauf, der Empfehlung der Regierung von Oberfranken zu folgen und ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept erstellen zu lassen.

Demografie und Wirtschaft

In einem ersten Schritt will die Stadt jetzt drei Angebote von Planungsbüros einholen. Dabei will die Stadt auch klären, welche Maßnahmen zur Innenstadtentwicklung parallel dazu eingeleitet werden könnten. Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) rechnet mit einem Fördersatz von 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.
Laut Meyer stehe hinter allem die Absicht, Leitlinien für die Stadtentwicklung zu erarbeiten.
Aspekte aus Demografie, Wirtschaft und Sozialem sollen darin ebenso einfließen wie auch Bürger, Grundbesitzer, Verwaltung und Politik ihre jeweiligen Interessen äußern dürfen. "Spätestens nach einem Jahr sollen Handlungskonzepte sowie Leitlinien vorliegen, die ein Planungsbüro ausarbeiten und als Basis von Workshops zur Verfügung stellen", sagte Meyer. Einstimmig beschloss das Gremium die Aufstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes für das gesamte Stadtgebiet Ebermannstadts, und beauftragte die Rathausverwaltung damit, dafür ein Ingenieurbüro zu beauftragen.
Damit soll der Stadt vor allem ein Stück weit Planungssicherheit eingeräumt werden, wenn es um Anschaffungen für die städtischen Feuerwehren in Ebermannstadt, Gasseldorf, Moggast und Niedermirsberg geht.

Der Kämmerer beruhigt

Darin soll unter anderem der aktuelle Ist-Stand festgehalten werden und mit den örtlichen Anforderungen wie Brandschutzkonzepten die Erfassung von Wohn- und Gewerbegebieten, Löschwasservorkommen verglichen werden.
Die daraus resultierenden Ergebnisse sollen anschließend den Grundstock für künftige Ausstattungen und Anschaffungen der vier Feuerwehren in den nächsten fünf bis zehn Jahren bilden. Stadtkämmerer Wolfgang Krippel konnte die Ratsrunde ob der finanziellen Anforderungen für die Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes beruhigen, indem er versicherte, dass die dafür anfallenden Kosten zwischen 30 000 und 40 000 Euro als außerplanmäßige Kosten durch Mehreinnahmen im Bereich der Gewerbesteuer gedeckt sind.
Dazu passend stimmte der Rat gleich noch der Anschaffung von zwei Großfahrzeugen für die Ebermannstadter Stützpunktwehr, einem Löschfahrzeug LF 20 als Ersatzbeschaffung für ein 28 Jahre altes TLF 16/25 und einem HLF 20 für ein 24 Jahre altes LF 8, für zusammen 760 000 Euro zu.
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