Herzogenaurach

Die Schulleitung ist wieder komplett

Zum 1. Juni wurde der 52-jährige Studiendirektor Thomas Schock zum stellvertretenden Schulleiter ernannt und vertritt zusammen mit der Studiendirektorin Gud...
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Thomas Schock, Martin Wirsching und Gudrun Gumbrecht ziehen ab sofort an einem Strang und werden durch den Landkreis mit Landrat Alexander Tritthart unterstützt.  Foto: Richard Sänger
Thomas Schock, Martin Wirsching und Gudrun Gumbrecht ziehen ab sofort an einem Strang und werden durch den Landkreis mit Landrat Alexander Tritthart unterstützt. Foto: Richard Sänger
Zum 1. Juni wurde der 52-jährige Studiendirektor Thomas Schock zum stellvertretenden Schulleiter ernannt und vertritt zusammen mit der Studiendirektorin Gudrun Gumbrecht den Schulleiter Martin Wirsching. Seit vor über einem Jahr Oberstudiendirektor Wirsching als Nachfolger von Georg Uschalt zum Leiter des Schulzentrums ernannt wurde, war die Stelle vakant und Martin Wirsching nannte die Ernennung von Thomas Schock zu seinem Stellvertreter einen Glücksfall für die Schule. Wirsching zeigte sich zufrieden, dass kein "Externer" zugeteilt wurde, denn Thomas Schock kennt die Schule eigentlich schon in- und auswendig.
Schock, der das Lehramt für berufliche Schulen an der TU und LMU München mit den Fächern Metalltechnik, Deutsch und Landwirtschaft studierte, wählte nach ersten Unterrichtserfahrungen in Neustadt/Aisch im Jahr 2000 das Berufsschulzentrum Herzogenaurach und fühlt sich im Kollegium sehr wohl, wie er über sich selbst sagt. Bei der offiziellen Einführung kam auch Landrat Alexander Tritthart nach Herzogenaurach und wies darauf hin, dass das Schulzentrum mit derzeit über 1650 Schülerinnen und Schülern, davon 360 in Vollzeit, nicht nur die größte Schule im Landkreis sei und einen sehr hohen Stellenwert genieße.
Denn die moderne Einrichtung und die Ausstattung mit der neuesten Technik kämen nicht nur den Schülern zugute, sondern die Unternehmen des Landkreises erwarteten dies auch. Deshalb sei nicht nur in den Betrieben das Qualitätsmanagement ein fester Bestandteil, sondern auch an der Schule. Und genau da könne Thomas Schock noch einiges bewirken, denn neben seinem Unterricht in Herzogenaurach war er im Auftrag der Regierung von Mittelfranken als Fachmitarbeiter für Metalltechnik und Fahrzeugtechnik sowie seit 2008 als Berater für Qualitätsmanagement und Schulabwicklung im Auftrag des ISB (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung) unterwegs.
"Durch diese Tätigkeiten an verschiedenen Schulen konnte ich mir viele Einblicke und Eindrücke verschaffen, die mir bei meiner neuen Aufgaben sehr nützlich sind", erklärte Thomas Schock. Für ihn ist das Staatliche Berufliche Schulzentrum mit sechs Schulen unter einem Dach das Aushängeschild des Landkreises. Neben seiner Tätigkeit als Stellvertreter wird Schock auch in den Fächern Industriemechanik und Automatisierungstechnik sowie Qualitätssicherung unterrichten. Schon aufgrund der wachsenden Anforderung in den Firmen des Landkreises und damit auch bei den Schülern dürfe kein Stillstand eintreten, erklärte Martin Wirsching. Dazu komme noch, dass auch Asylbewerber in derzeit neun Klassen, für Wirsching eine echte Herausforderung, am Unterricht teilnehmen müssen, ab September werden es 13 Klassen sein.

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