Sand am Main

Die Sander SPD sieht sich für die zukünftigen Aufgaben gut gerüstet

"Wir sind für unser Sand erfolgreich unterwegs, weil wir in den überörtlichen Gremien fest verankert und anerkannt sind. Wir sind eine feste politische Größ...
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Paul Hümmer
Paul Hümmer
"Wir sind für unser Sand erfolgreich unterwegs, weil wir in den überörtlichen Gremien fest verankert und anerkannt sind. Wir sind eine feste politische Größe über Sand hinaus." So fasste Paul Hümmer nach seiner einmütigen Wiederwahl zum Ortsvereinsvorsitzenden den Status der Sander SPD zusammen. An seiner Seite bleiben die stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Goger und Uwe Hartmann. Die Frauen werden in Zukunft mit Heike Scheuring noch stärker in der Vorstandschaft vertreten sein.
In der Gemeinde möchte die SPD den Blick stärker auf die innerörtliche Entwicklung des Altdorfes richten. Neben der Schaffung von Bauland werde dies eine wichtige Aufgabe für die Verantwortlichen, hieß es. "Ich freue mich", sagte Hümmer, dass die größte Fraktion im Gemeinderat bei den Haushaltsberatungen erklärt habe, diesen Vorschlag mit voranzutreiben. Ein Mosaikstein hierzu sei die sich abzeichnende Lösung für die notwendigen Krippenplätze unter Einbeziehung des Pfarrhaues, erklärte der Vorsitzende.
Die Neuwahlen verliefen in großer Harmonie. Paul Hümmer bedankte sich bei dem ausscheidenden Vorstandsmitglied Ruth Knorr und den ausscheidenden Kassenprüfern Roland Mahr und Joachim Mattheus.


Ergebnisse der Wahlen

Die Wahlen ergaben das folgende Ergebnis: Vorsitzender ist Paul Hümmer, stellvertretende Vorsitzende sind Uwe Hartmann und Thomas Goger. Zum Schriftführer wurde Bastian Hümmer neu berufen, während die Kasse in den bewährten Händen von Andrea Roth verbleibt. Zur weiteren Vorstandschaft gehören der Sander Bürgermeister Bernhard Ruß, Renate Ruß, Erika Scherer, Heike Scheuring sowie der Sprecher der Gemeinderatsfraktion, Klaus Holland. Die Kassenprüfung wird zukünftig von Winfried Schätz und Michael Zösch vorgenommen.
Auch die Kreispolitik beschäftigte die Teilnehmer. Kritik gab es von der Versammlung an den nicht vorhandenen Konzepten beim öffentlichen Personennahverkehr. Man kümmere sich hervorragend um den Flugplatz Haßfurt, die Anbindung an den VGN - Verkehrsverbund der Metropolregion Nürnberg - sei aber im Dämmerschlafzustand.
Zum Bau des neuen Tierheimes an der Autobahnabfahrt Knetzgau gab es ebenfalls Kritik. An bester Gewerbelage werde ein Tierheim gebaut, die übereilte Stilllegung des alten Tierheims in Haßfurt habe offenbar das Nachdenken über Alternativen verhindert. Andere Kommunen schaffen an Autobahnknotenpunkten interkommunale Industrie- und Gewerbeparks, der Haßbergkreis baue ein Tierheim, war der Tenor der Diskussion zum Schluss. red
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