Kulmbach

Die Rohdiamanten des Handwerks

Patrick Bauer aus Weißenbrunn ist einer der frischgebackenen Handwerksgesellen, der seine Abschlussprüfung besonders gut bewältigt hatte. Der 21-Jährige, de...
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Patrick Bauer aus Weißenbrunn war einer drei besten Junggesellen. Er arbeitet bei der Kulmbacher Firma Dörnhöfer. Foto: Werner Reißaus
Patrick Bauer aus Weißenbrunn war einer drei besten Junggesellen. Er arbeitet bei der Kulmbacher Firma Dörnhöfer. Foto: Werner Reißaus
Patrick Bauer aus Weißenbrunn ist einer der frischgebackenen Handwerksgesellen, der seine Abschlussprüfung besonders gut bewältigt hatte. Der 21-Jährige, der bei der Kulmbacher Firma Dörnhöfer beschäftigt ist, schaffte einen Notenschnitt von 2,2.
Patrick Bauer wird auch künftig bei der Firma Dörnhöfer tätig sein, dann aber nicht mehr als Auszubildender, sondern als Feinwerkmechaniker im Maschinenbau arbeiten. "Das Technische und die Arbeit mit den eigenen Händen haben mir schon immer gefallen. Ich hatte Freude an der Arbeit", so der Weißenbrunner, der auch die "netten Kollegen" lobte.
"Brennen Sie für Ihr Handwerk und bleiben Sie unserem Wirtschaftsbereich treu", sagte der Vizepräsident der Handwerkskammer Oberfranken, Matthias Graßmann, bei der Freisprechungsfeier im Kulmbacher "Haus des Handwerks".
Von den insgesamt 71 Prüflingen schafften 66 den Abschluss in den Berufen Elektroniker, Mechatroniker für Kältetechnik, Feinwerkmechaniker, Metallbauer, Schreiner, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker.
Kreishandwerksmeister Günther Stenglein bezeichnete die Prüflinge als Rohdiamanten: "Ihr habt einen weiteren Schritt auf eurem Lebensweg geschafft. Seid stolz auf das Erreichte und habt Freude an der Arbeit. Bedenkt auch, dass aus Rohdiamanten durch optimalen Schliff mitunter auch Hochkaräter werden können."
Matthias Graßmann würdigte auch die Arbeit der Ausbilder und Lehrkräfte: "Ihre fachliche und pädagogische Kompetenz ist die Voraussetzung dafür, dass unser System der dualen Ausbildung funktioniert." Der Vizepräsident verwies auf die Imagekampagne "Leidenschaft ist das beste Werkzeug". Die frisch gebackenen Gesellen hätten diese Leidenschaft gezeigt und äußerst erfolgreich ihre Werkzeug eingesetzt. "Sie verfügen über Fachkenntnisse, handwerkliches Können und ein hohes Maß an Flexibilität, Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen. Kurzum, Sie sind fit in Ihrem Beruf."
Das Zauberwort heiße "Lebenslanges Lernen", fuhr Matthias Graßmann fort, und: "Glauben Sie mir: Was Sie bisher gelernt haben, ist viel wert, wird aber nicht bis zum Ruhestand reichen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie am Ball bleiben und sich für neue Techniken und Methoden begeistern und immer neugierig bleiben."
Landrat Klaus Peter Söllner (FW) stellte fest, dass das Handwerk im Landkreis Kulmbach eine große Rolle spielt. Die Prüflinge hätten mit ihrer Gesellenprüfung was Großartiges erreicht: "Ihnen eröffnen sich alle Chancen dieser Welt!"
Bürgermeister Stefan Schaffranek (WGK) verwies auf die enormen Investitionen in die Schul- und Berufsausbildung im Landkreis Kulmbach.
David Rolheiser sprach die Dankesworte im Namen aller Prüflinge. Die Feierstunde wurde vom Blechbläserensemble "Quintessenz" umrahmt. Rei.


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