Geusfeld

Die Rettungskräfte probierten in Geusfeld erstmals die Rauchmasken aus

Beim Gemeindefeuerwehrtag in Rauhenebrach demonstrierten die Feuerwehren aus der Kommune ihre Leistungsfähigkeit. Sie nahmen an einer gemeinsamen Übung teil...
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Die Feuerwehr führte bei der Übung ein Kind mit Rauchmaske aus dem Kindergarten.  Foto: heki
Die Feuerwehr führte bei der Übung ein Kind mit Rauchmaske aus dem Kindergarten. Foto: heki
Beim Gemeindefeuerwehrtag in Rauhenebrach demonstrierten die Feuerwehren aus der Kommune ihre Leistungsfähigkeit. Sie nahmen an einer gemeinsamen Übung teil.
Über Sirene wurden die zehn Ortswehren alarmiert. Etwa 60 Feuerwehrleute kamen zum Einsatz. Das angenommene Brandobjekt war der Landkindergarten in Geusfeld, in dem wegen eines Lecks an einem nahe gelegenen Gastank mehrere Kinder und eine Erzieherin eingeschlossen waren. Mit schwerem Atemschutz mussten die Kinder samt Erzieherin aus dem brandgefährdeten Gebäude evakuiert werden. Eigens zu diesem Zweck wurden die erst vor kurzem von der Gemeinde angeschafften Rauchmasken für die Kinder erprobt.
Die Atemschutzträger von der Feuerwehr Untersteinbach holten die eingeschlossenen Buben und Mädchen aus dem Kindergarten und brachten sie über die Außentreppe ins Freie. Über zwei am Nachbargrundstück aufgestellte Leitern konnten sich andere Kinder dann selbst in den Nachbarhof retten.
Für das eventuell nötige Löschwasser wurden drei Versorgungsleitungen gelegt. Dabei wurde auch eine 440 Meter lange Schlauchleitung von der Rauhen Ebrach hin zum Feuerwehrhaus aufgebaut.
Auch die Feuerwehr Sand war mit ihrer besonderen Ausrüstung vor Ort. Sie sollte einen möglichen Gas-Austritt aus dem lecken Gastank messen.


Lob für die Einsatzkräfte

Die Einsatzleitung bei der Großübung lag in den Händen des Kommandanten des Geusfelder Wehr, Jürgen Fösel. Von der Feuerwehr-Dienstaufsicht des Landkreises beobachteten der Kreisbrandinspektor Georg Pfrang aus Geusfeld und Kreisbrandmeister Johannes Betz aus Knetzgau die Übung. Die Führungskräfte äußerten sich ebenso wie Bürgermeister Matthias Bäuerlein zufrieden mit dem Übungsverlauf. Bäuerlein lobte die Einsatzbereitschaft und den guten Ausbildungsstand.
Der Kreisbrandinspektor Georg Pfrang stellte Kreisbrandmeister Johannes Betz der Truppe vor. Der Knetzgauer ist in Zukunft für die Rauhenebracher Feuerwehren zuständig. heki

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