Marktzeuln

Die Marktzeulner Feuerwehr bekommt neue Fahrzeuge

Bürgermeister Gregor Friedlein-Zech (FW) gab bei der Bürgerversammlung in Marktzeuln bekannt, dass für die Freiwillige Feuerwehr in Horb ein Tragkraftspritz...
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Bürgermeister Gregor Friedlein-Zech (FW) gab bei der Bürgerversammlung in Marktzeuln bekannt, dass für die Freiwillige Feuerwehr in Horb ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank angeschafft werde. Die geplanten Kosten bezifferte er auf 69 000 Euro. Auch für das 35 Jahre alte Fahrzeug der Marktzeulner Wehr stehe eine Ersatzbeschaffung an. Der Eigenanteil der Gemeinde betrage rund 150 000 Euro. Für die Breitbandverkabelung wurden zusätzliche Multifunktionsgehäuse errichtet, die 30 000 Euro kosteten.
Im Rahmen der Städtebauförderung wurde ein Fassadenleitprogramm aufgelegt. Nun gelte es, die Untersuchungen fortzuschreiben. Ziel sei auch, den zahlreichen Leerständen in der Kerngemeinde entgegenzuwirken. Die Ortsdurchfahrt und die Gehweggestaltung vor dem Rathaus sei weitgehend abgeschlossen, es fehle noch ein Treppenlift am Rathaus, informierte der Bürgermeister.
Mit großer Sorge betrachte er die Zukunft der Hausarztpraxis. Beide Ärzte suchten Nachfolger. "Leider ist es sehr schwierig, einen Mediziner zu finden, der sich im ländlichen Raum niederlässt", stellte Friedlein-Zech fest.
Der Bestand der Grundschule sei gesichert. Dort müsse das Brandschutzgutachten umgesetzt werden. Es stünden außerdem die Sanierung der Toiletten und die Erneuerung der Beleuchtung an.


Erste Hundetoilette

Die erste von sechs Hundetoiletten sei vor dem Kindergarten installiert worden, gab der Bürgermeister bekannt. Wenn sie genutzt wird, sollen fünf weitere auch in den Ortsteilen aufgestellt werden. Eindrücklich warb Gregor Friedlein-Zech für einen Nachfolger für den Vorsitzenden beim Obst- und Gartenbauverein. Er habe 2012 vorübergehend das Amt übernommen, doch er könne es nicht so ausüben, wie es notwendig wäre. "Sollte dieser letzte Aufruf ohne Erfolg sein, werden wir spätestens im Herbst dieses Jahres die Auflösung vollziehen", kündigte er an.
Die Tonnagebeschränkung in Marktzeuln lieferte wieder Gesprächsstoff. Deutliche Hinweise fehlten noch auf den gelben Vorwegweisern, stellte der Bürgermeister fest. "Die zwölf Tonnen müssen drauf", forderte er. Einige Anwesende beobachteten, dass weiterhin schwere Lkw durch den Ort rollen. Hier wurden Kontrollen durch die Polizei gefordert. Polizeihauptkommissar Bernhard Leikheim erläuterte, dass bei Streifenfahrten auch darauf geachtet werde. Er kündigt Verkehrskontrollen drei- bis viermal im Jahr an. Das Bußgeld bei Nichtbeachtung der Tonnagebeschränkung betrage allerdings nur 20 Euro. Im Besitz der Gemeinde sei nur noch ein Baugrundstück. Neues Bauland könne man in den Gebieten "Neuburg" und "Vordere Heuern" erschließen.
Eine kleine Teilerschließung käme dort nur infrage, infolge der angespannten finanziellen Lage. Zudem müsse man in die Abwasserentsorgung in den nächsten drei bis vier Jahren investieren.
Einen Lebensmittelmarkt zu eröffnen, sei dreimal gescheitert, da er von den Kunden nicht angenommen worden ist, bedauerte der Bürgermeister. Auch bei den Marktsonntagen müsse mit einem Rückgang gerechnet werden. Einige Fieranten zögen sich aus Altersgründen zurück.
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