Laden...
Lautertal

Die Lautertaler Gewerbetreibenden können ihr Fest unter Auflagen feiern

Die Bemühungen der Kommune zur Verbesserung des ÖPNV-Angebotes haben zu einer Erweiterung des Busangebotes geführt. So wird es eine zusätzliche Fahrt gegen ...
Artikel drucken Artikel einbetten
Peter Welz
Peter Welz
Die Bemühungen der Kommune zur Verbesserung des ÖPNV-Angebotes haben zu einer Erweiterung des Busangebotes geführt. So wird es eine zusätzliche Fahrt gegen 8 Uhr in Richtung Coburg geben ("Arztbus") sowie eine Fahrt im Berufsverkehr nach Rottenbach um 17.25 Uhr. Das teilte Bürgermeister Sebastian Straubel (CSU) in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag mit.


Es wird weiter daran gearbeitet

"Immerhin stehen dort Kosten von rund 23 000 Euro pro Jahr dahinter", sagte Straubel und bedankte sich beim Landkreis und dem zuständigen Ausschuss für diese positive Änderung. Es werde weiter daran gearbeitet, die noch bestehenden Anschlussprobleme mit dem "Rufbus" aus dem Wege zu räumen.
Sebastian Straubel bat die Bürger, Anregungen für weitere Verbesserungen bei der Gemeinde einzureichen, statt einzeln beim Landratsamt anzurufen. "Wir sammeln die und kümmern uns darum", erklärte der Bürgermeister.
Zwei Führungspositionen in der Verwaltung sind seit dem 1. Februar neu besetzt. Die Lautertalerin Antje Süße - seit vielen Jahren in der Gemeinde beschäftigt und mit allen erforderlichen Qualifikationen und Erfahrungen ausgestattet - übernimmt die Funktion der Kämmerin. Neuer Leiter des Bauamtes ist Peter Welz. Der 1965 geborene Maroldsweisacher ist verheiratet und fünffacher Familienvater. Er verfügt über umfangreiche Kenntnisse im Baubereich aus seiner Tätigkeit im Familienbetrieb und weiteren Baufirmen. Kommunales Wissen bringt er aus jahrelangem ehrenamtlichem Engagement im Gemeinderat Maroldsweisach mit.
Grund für die Neubesetzungen ist das Ausscheiden von Horst Engelhardt nach rund 40 Jahren aus diesen Aufgabenbereichen. Sebastian Straubel dankte in der Gemeinderatssitzung Engelhardt für dessen "hervorragende Arbeit". Engelhardt werde trotz offizieller Verabschiedung noch bis zum 31. Juli halbtags tätig sein. Die Interessengemeinschaft Gewerbetreibender in Lautertal (IGL) möchte am 7. Mai ein Frühlingsfest mit Markt und verkaufsoffenem Sonntag durchführen und stellte dazu einen Antrag zur Nutzung von Turnhalle und Aula der Hauptschule. Bürgermeister Straubel gab zu verstehen, dass man grundsätzlich Unternehmen die Möglichkeiten eröffnen wolle, sich mit ihren Angeboten zu präsentieren. Allerdings müsse eine Genehmigung mit Auflagen verbunden werden (Toilettenwagen, Schutzboden für Turnhalle und Reinigung unmittelbar nach der Veranstaltung). Entsprechende Formalien seien mit der IGL abzuklären und ein Beschluss in der Märzsitzung zu fassen. Manfred Menzel (ÜPW) konnte mit seinem Vorschlag, das IGL-Fest mit der Florianifeier der Feuerwehr zusammenzulegen, nicht so recht überzeugen.
Zweiter Bürgermeister Martin Rebhan (SPD) führt zukünftig von Amts wegen den Rechnungsprüfungsausschuss. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Rena Fleischmann (SPD) ernannt.


Der Widerstand bleibt

Weiterhin seien trotz zahlreicher Bemühungen die beiden Stromtrassen-Varianten P 44 und P 44 mod. im neuen Netzentwicklungsplan enthalten, bedauerte Straubel. Die Gemeinde werde dazu erneut eine Stellungnahme im Konsultationsverfahren nach Abstimmung mit den anderen Kommunen und dem Landratsamt erarbeiten. Er bezeichnete es als "abenteuerlich", dass alle innerhalb von dreieinhalb Wochen vorliegen sollen. Unverständlich sei für ihn, dass der Vorschlag von MdB Hans Michelbach, die 30 Jahre alte bestehende Leitung zu ertüchtigen, nicht in die Überlegungen mit aufgenommen worden sei, so Straubel.
Der Gemeinderat behandelte Anregungen aus den Bürgerversammlungen. Matthias Pöthig hatte die unterschiedlichen Lichtfarben von der Brücke in der Meederer Straße in Richtung Glender Weg bemängelt. Der Bürgermeister erklärte dies mit dem Teilaustausch der Lampen. Im Laufe der Jahre würden alle Lampen ausgetauscht. Axel Stiller hatte den dunklen Wirtschaftsweg zwischen der Beuerfelder und der Meederer Straße sowie am dortigen Garagenhof kritisiert. Hierzu erklärte Manfred Menzel, dass nur 50 Meter weiter eine komplett beleuchtete Straße sei. "Die Beleuchtung von Wirtschaftswegen können wir uns nicht leisten", sagte er.
Michael Bischoff hatte angefragt, ob an der Bushaltestelle Unterlauter eine Stellfläche für Fahrräder eingerichtet werden könne. Die Verwaltung werde die Möglichkeiten prüfen, betonte Sebastian Straubel. Horst Pohl hatte die Sanierung des Radweges zwischen Tremersdorf und Rottenbach angesprochen. Die Gemeinde werde versuchen, die Maßnahme im kommenden Haushalt mit unterzubringen, hieß es. ah

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren