Frensdorf

Die Hoffnung erhalten

Fussball  Die Damen des SV Frensdorf punkten gegen den Abstieg aus der Landesliga Nord: 4:2 gegen Frickenhausen.
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Frensdorf — Es ist zwar noch nichts entschieden, aber die Landesligafußballerinnen des SV Frensdorf (8.) haben alle Trümpfe in der Hand. Nach einem 4:2 (3:0)-Heimsieg über den TSV Frickenhausen (7.) haben die SVFlerinnen vor dem letzten Spieltag mit drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz die besten Karten im Rennen um den Klassenerhalt.
In einem mitreißenden und gutklassigen Spiel der Landesliga setzte die Heimelf vor 130 Zuschauern nach erstem Abtasten binnen vier Minuten ein deutliches Ausrufezeichen. In der 16. Min. schickte Kati Kaufmann Youngster Melanie Friedel auf die Reise, die ihren Widersacherinnen auf und davon lief und überlegt nach innen auf die mitgelaufene Tanja Zillig ablegte. Die ließ sich nicht bitten und vollstreckte in Torjägermanier.
Der SV Frensdorf war hellwach, erkämpfte sich erneut den Ball und Yvonne Zahns Steilvorlage schloss Friedel überlegt zum zweiten Treffer ab (17. Min.). Als Zillig drei Minuten später im Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde, entschied der souveräne Schiedsrichter Müllich auf Strafstoß, den Kerstin Gotthardt gewohnt sicher verwandelte. Frickenhausen fand bis zur Pause kein Mittel gegen die von Libero Jasmin Sigmund gut organisierte Defensive.
Als Spielführerin Zillig nach 59 Minuten und Hereingabe von Arbenita Elshani auch noch den vierten Treffer mit einem Traumtor in den Winkel nachgelegt hatte, schien alles für den SV Frensdorf gelaufen zu sein. Dass es noch einmal spannend wurde, war der guten Moral des Gastes und seiner Ausnahmespielerin Sandra Abersfelder geschuldet. Zuerst erlief die ansonsten von Sabrina Schleicher gut ausgeschaltete Studentinnen-Nationalspielerin einen Steilpass und ließ beim Abschluss Torhüterin Katrin Höllein keine Chance (64.). Dann nahm sie sich einen Freistoß aus 25 m und platzierte ihn über die Mauer hinweg gekonnt in den Winkel (67.). Auch wenn Frickenhausen nun noch zu der einen oder anderen Chance kam, ließ sich das Heimteam nicht mehr beeindrucken. ms

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