Trossenfurt

Die Gemeinde bringt Farbe ans neue Feuerwehrhaus in Trossenfurt

Oberaurach — Die farbliche Gestaltung des sanierten Feuerwehrhauses in Trossenfurt führte den Bauausschuss des Gemeinderates Oberaurach am Donnerstag an Ort und Stelle. Die Feuerwe...
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Mit der Farbgebung für das künftige Feuerwehrhaus in Trossenfurt befasste sich der Bauausschuss des Gemeinderates Oberaurach gemeinsam mit den Vertretern der Feuerwehr.  Foto: Sabine Weinbeer
Mit der Farbgebung für das künftige Feuerwehrhaus in Trossenfurt befasste sich der Bauausschuss des Gemeinderates Oberaurach gemeinsam mit den Vertretern der Feuerwehr. Foto: Sabine Weinbeer
Oberaurach — Die farbliche Gestaltung des sanierten Feuerwehrhauses in Trossenfurt führte den Bauausschuss des Gemeinderates Oberaurach am Donnerstag an Ort und Stelle. Die Feuerwehr wird künftig neben ihrer Fahrzeughalle auch die direkt angrenzenden Räume der alten Post nutzen und hat sie mit viel Eigenleistung für ihre Zwecke umgebaut. Für die Fassade zeichnet die Gemeinde verantwortlich und damit auch für die Farbgebung.
Da der vorherige Anstrich Anlass für viel Kritik gab, wollte die Gemeinde diesmal keinen Fehler machen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen der Feuerwehr wurden die Farbmuster begutachtet. Sehr schnell war man sich einig, den unteren Teil in einem gelb-beigen Ton zu gestalten, ders einem gelben Sandstein nahekommt, und oberhalb des leichten Fassaden-Versatzes das Grau des Granitsockels und der Eingangstür aufzunehmen. Über der Feuerwehrhalle wird in Rot der Schriftzug "Feuerwehr" angebracht, flankiert vom Feuerwehrwappen und dem Wappen der Gemeinde.

Kritik am Bau

Eine Beobachtung gab Gemeinderat Klaus Thomas weiter. Wie alle Oberauracher freut er sich, dass die Leitungsarbeiten für das schnelle Internet jetzt in hohem Tempo vorangehen. Das Tempo drohe aber zu Lasten der Qualität zu gehen. Der Kabelgraben sei beispielsweise so dicht am neuen Radweg zwischen Kirchaich und Dankenfeld gezogen worden, dass nicht nur an einigen Stellen die Asphaltdecke beschädigt, sondern auch der Unterbau seitlich angegriffen wurde. "Das ist alles wieder eingebaut, aber verdichten kann man das natürlich nicht", sagte der Baufachmann, der spätere Schäden befürchtet. Der Dankenfelder Klaus Thomas hat selbst eine Tiefbaufirma.
Schäden gibt es ebenso an den Gehwegen, die für das Kabel aufgerissen werden. Die Arbeiten gingen sehr schnell, am gleichen Tag würden die Teerdecken wieder geschlossen, und so sei kaum nachvollziehbar, ob das auch fachgerecht gemacht werde, schilderte er. Die Gemeindeverwaltung ist wegen der Beschädigungen bereits aufmerksam geworden und steht in Kontakt mit dem Staatlichen Bauamt beziehungsweise dem Kreis, die als Straßenbaulastträger auf dem Großteil der Strecken betroffen sind. Auch die Telekom als Auftraggeber wird nochmals auf die Bedenken hingewiesen, versicherte Verwaltungsleiter Bernhard Denner. sw


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