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Herzogenaurach

Die Freude am Singen sprang auch auf das Publikum über

von unserem Mitarbeiter Richard Sänger Herzogenaurach — Ein sattelfester und prächtig disponierter Chor, eine quicklebendige und humorvolle Dirigentin, technisch brillante Solisten...
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Bei "Barkarole" von Jaques Offenbach durften auch die Bierkrüge auf der Bühne nicht fehlen.  Fotos: Richard Sänger
Bei "Barkarole" von Jaques Offenbach durften auch die Bierkrüge auf der Bühne nicht fehlen. Fotos: Richard Sänger
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von unserem Mitarbeiter Richard Sänger

Herzogenaurach — Ein sattelfester und prächtig disponierter Chor, eine quicklebendige und humorvolle Dirigentin, technisch brillante Solisten, eine humorvolle und doch tiefsinnige Moderation von Manfred Vogel und eine brillante Pianistin Andrea Kaschel. Vielleicht sind dies die entscheidenden Voraussetzungen für den besonderen musikalischen Charme dieses Chores, der unter der variantenreichen dynamischen Leitung von Cornelia Schmidt wieder einmal sein Publikum zu fesseln vermochte.
"Volkschor goes Klassik" hieß es beim außerordentlich gut besuchten und traditionellen Schlosshofkonzert des Volkschores. Den 28 Sängerinnen und Sänger des Volkschores war die Freude am Singen anzumerken - das begann schon beim beschwingten Einmarsch und setzte sich mit "Swing the Prelude", einer beschwingten Version des berühmten Prelude von Marc Charpentier, fort.
Dass der Chor in der Klassik ebenso zuhause ist, wie bei Ohrwürmern und Werken von W.A. Mozart, Franz Schubert Ludwig v. Beethofen, Guiseppe Verdi und Jaques Offenbach, zeigte das breitgefächerte Programm.
So bleibt Cornelia Schmidt nicht einer Richtung treu. Auf "Unsre kleine Nachtmusik" von Mozart folgte "Bona nox! - Bist a rechter Ochs, Bona notte, Liebe Lotte, Bonne nuit, Pfui, pfui."
Natürlich durfte auch die launige Forelle nicht fehlen und der Chor brachte die scherzhaften Variationen mit seiner musikalischen Vielfalt zur Freude des Publikums gekonnt zu Gehör.
Sehr Beeindruckend und begeisternden Beifall auslösend war auch der "Chor der Gefangenen" von Guiseppe Verdi.
Bei "Bakarole" von Jaques Offenbach handelte es sich um das Drama des Dichters, der ohne Alkohol nicht schreiben und ohne die Liebe nicht leben kann. In fünf Akten wurde gezecht, geliebt und gespielt. Dass dann mit Christian Kaltenhäuser ein Zecher von der Bühne taumelte ist dem Einfallsreichtum der Dirigentin zuzuschreiben.
Hier ein Fingerzeig für den Einsatz, dort eine Ermunterung zur Lautstärke - die Dirigentin hat Leidenschaft in den Chor gebracht. Seit 2011 leitet sie den Chor, der im Jahr 2006 gegründet wurde und unter dem Namen "Vorwärts" seinen Anfang nahm.
Das Schlosshofkonzert verfolgte neben Bürgermeister German Hacker (SPD) und Mitgliedern des Stadtrates auch ein fachkundiges Publikum. Von der musikalischen Vielfalt der modernen Chormusik überzeugten sich Kreischorleiter Gerald Fink, Gruppenvorsitzende Emilie Meier und Chordirektor Manfred Meier.Nach zwei verlangten Zugaben lud Cornelia Schmidt zum musikalischen Grillfest am 25. Juli hinter dem Freizeitheim ein.
"Wir proben immer Mittwochs von 19.30 bis 21 Uhr im Freizeitheim an der Erlanger Straße", lud die Dirigentin am Ende ein.
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