Herzogenaurach

Die Feuerwehr rät dringend zu Rauchmeldern

Eine brennende Kerze verursachte in der Nacht zum Samstag einen Wohnungsbrand. Nach Ansicht der Feuerwehr hätte dieser noch viel schlimmer ausgehen können. Es wird dringend zu Rauc...
Artikel drucken Artikel einbetten
Eine brennende Kerze verursachte in der Nacht zum Samstag einen Wohnungsbrand. Nach Ansicht der Feuerwehr hätte dieser noch viel schlimmer ausgehen können. Es wird dringend zu Rauchmeldern geraten.
Die Polizei wurde gegen 3.25 Uhr zu einem Einsatz "Brandfall mit Verletzten" beordert, wie es offiziell hieß. Die Bewohnerin eines Hauses hatte am Vortag gegen 23 Uhr eine Kerze im ersten Obergeschoss ihres Anwesens auf einem Ständer im Flur brennend abgestellt. Nach geraumer Zeit fiel der Ständer samt Kerze aus unbekannter Ursache um, berichtet die Polizei.


Wände verrußt

Durch den Lärm wachte die bereits schlafende Bewohnerin glücklicherweise auf. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich im Haus bereits starker Rauch entwickelt. Andere Gegenstände waren bereits durch die Glut und Hitze in Mitleidenschaft gezogen worden.
Die Frau unternahm noch selbst Löschversuche, wählte dann aber den Notruf. Feuerwehr Herzogenaurach, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort. Bei Eintreffen der Polizei war kein Brand mehr feststellbar.
Allerdings war erheblicher Sachschaden vorhanden. Im Gebäude selbst wurden die Wände verrußt. Das komplette Obergeschoss war verraucht und verrußt. Die Bewohnerin musste wegen Verdacht auf Rauchgasintoxikation zur weiteren Beobachtung in die Klinik nach Erlangen gebracht werden.
In diesem Zusammenhang bitten Polizei und Feuerwehr Herzogenaurach erneut um einen vorsichtigen Umgang mit brennenden Kerzen.
Rainer Weber, der Kommandant der Herzogenauracher Feuerwehr, geht aber noch einen Schritt weiter. "Hier reden wir über Sicherheit und Menschenleben", schreibt er in einer Email an den FT. Denn die Bewohner hätten großes Glück gehabt, dass die Frau aufgewacht ist. Ein Rauchmelder indes hätte beigetragen, den Schaden auch am Haus "auf ein minimales zu reduzieren." Von schlimmeren Folgen ganz zu schweigen. red



Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren