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Coburg

Die Familie geht Theodora Sakriss über alles

Von der Elbe an die Itz: Am Donnerstag, 19. August 1926, wurde in Glückstadt an der Unterelbe Theodora Helene Pätzold geboren. Vorgestern hat die Jubilärin ...
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Glücklich war Theodora Sakriss darüber, dass sie ihren 90. Geburtstag mit ihren Enkeln Malte und Mathis Neumann sowie den Urenkeln Maximilian, Magnus und Konstantin (von links) feiern konnte.  Foto: Martin Rebhan
Glücklich war Theodora Sakriss darüber, dass sie ihren 90. Geburtstag mit ihren Enkeln Malte und Mathis Neumann sowie den Urenkeln Maximilian, Magnus und Konstantin (von links) feiern konnte. Foto: Martin Rebhan
Von der Elbe an die Itz: Am Donnerstag, 19. August 1926, wurde in Glückstadt an der Unterelbe Theodora Helene Pätzold geboren. Vorgestern hat die Jubilärin Theodora Sakriss mit ihren Enkeln und den drei Urenkeln die Vollendung ihres 90. Lebensjahres gefeiert.
Ihr erstes Glück fand die Jubilarin auch in ihrer Heimatstadt, als sie 1946 mit Max Sakriss die Ehe schloss. Die Verbindung hielt 47 Jahre. Drei Kindern schenkte sie das Leben: Traute 1946, Wolfgang 1948 und Margit 1951.
Das Schicksal traf Theodora Sakriss schon bald mit voller Härte, als sie sich 1947 von ihrer ältesten Tochter, 1976 von ihrem Sohn und 1996 von ihrem jüngsten Kind für immer verabschieden musste. Geblieben sind ihr die Enkel Steffen Dietl, Malte und Mathis Neumann sowie ihre fünf Urenkel. Ihrem Mann folgte Theodora Sakriss zunächst nach Offenbach und dann ins Würzburger Umland nach, bevor sie getrennte Wege gingen.
Nachdem ihre Familie in Coburg lebte, war es für Theodora Sakriss die logische Konsequenz, sich dort niederzulassen. Hier hatte sie nun Tochter Margit, deren Ehemann und die Enkeln um sich. Nach Margits Tod machte es sich Sakriss zur Aufgabe, ihre Familie jeden Freitag um sich zu versammeln, um für alle zu kochen. In Coburg fand sie schnell Anschluss durch ihre Mitarbeit im Kunstverein und in der Wandergruppe. Das Malen von Aquarellen blieb bis ins hohe Alter neben dem Kartenspielen ihr Hobby.
Seit Anfang 2014 lebt die Seniorin nun im Ernst-Faber-Haus. Dass es ihr hier sehr gut gefällt, brachte sie deutlich zum Ausdruck: "Hier geh ich nicht mehr weg." Leuchtende Augen bekam sie, als nicht nur die Enkel Mathis und Malte ihrer Oma gratulierten, sondern auch die Urenkel Konstantin, Maximilian und Magnus zum Ehrentag ins Seniorenheim kamen. "Das ist aber eine Überraschung", meinte Theodora Sakriss sichtlich angetan, als Coburgs Dritter Bürgermeister Thomas Nowak (SPD) die Glückwünsche der Stadt überbrachte. mr
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