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Ebern

Die Eberner zieht's zum "Käppele"

Glauben  Die Heimkehrerwallfahrt geht mit einem Fest an der Barbara-Kapelle einher.
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Das "Käppele" auf dem "Heiligen Berg" in Ebern Foto: privat
Das "Käppele" auf dem "Heiligen Berg" in Ebern Foto: privat

Ebern — Es geht um Bewegung an der frischen Luft, vor allem aber um die Besinnung auf das Glück und eine Erleichterung der Menschen in der Stadt vor annähernd sieben Jahrzehnten, dem Grauen des Zweiten Weltkriegs entkommen zu sein. Beides ist am Sonntag, 13. Juli, in Ebern angesagt. Zur sogenannten Heimkehrerwallfahrt zur St. Barbara-Kapelle auf dem "Eberner Käppele" lädt die Kapellenbaugemeinschaft ein.
Am 14. Juni 1959 war das "Käppele" von Stadtpfarrer Wilhelm Haller geweiht worden. Die beschauliche und schlichte Kapelle steht auf dem ehemaligen Bundeswehrübungsplatz. Durch die Bemühungen der "Käppele-Baufreunde St. Barbara" ist die kleine Kapelle vor einigen Jahren neu hergerichtet worden. Das kleine Gotteshaus ist nicht nur Mittelpunkt der Heimkehrerwallfahrten, sondern auch ein beliebter Ausflugsort mit Weitsicht über Ebern und den Baunachgrund.

Anfahrt durch die Kaserne

Für alle, die mit dem Auto anreisen, gilt es einige Vorschriften zu beachten: Die Stadtverwaltung teilt mit, dass die Zufahrt zum Käppele nur durch die "Alte Kaserne"(über die Balthasar-Neumann-Straße und durch das Südtor) möglich sein wird. Wer sich in Gemeinschaft mit anderen Christen auf den Weg macht, kommt um 13.30 Uhr zur Stadtpfarrkirche am Marktplatz, von wo aus sich der Pilgerzug in Bewegung setzt. Nach der geistlichen und seelischen Stärkung ist, wie die Kapellenbaugemeinschaft mitteilt, ein geselliges Beisammensein geplant. red
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