Rentweinsdorf

Die Dorfkirche im vorletzten Jahrhundert

von unserem Mitarbeiter Horst Schneider Rentweinsdorf — Ein "uraltes Bild",wie sie selbst sagen, haben Karl und Brigitte Dittmar bei Aufräumarbeiten auf dem Dachboden ihres Hauses ...
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Diese alte Bildtafel, wohl ein Präsent zur Konfirmation, haben die Eheleute Dittmar beim Aufräumen entdeckt. Foto: Horst Schneider
Diese alte Bildtafel, wohl ein Präsent zur Konfirmation, haben die Eheleute Dittmar beim Aufräumen entdeckt. Foto: Horst Schneider
von unserem Mitarbeiter Horst Schneider

Rentweinsdorf — Ein "uraltes Bild",wie sie selbst sagen, haben Karl und Brigitte Dittmar bei Aufräumarbeiten auf dem Dachboden ihres Hauses in Rentweinsdorf gefunden. Früher stand an dieser Stelle in der Hauptstraße die Schmiede mit Wohnhaus von Friedrich Dittmar, Vater von Karl Dittmar. Diese Gebäude, die damals 300 Jahre alt waren, wurden im Jahr 1975 wegen Baufälligkeit abgebrochen.
Das nun aufgefundene Bild muss aus dem Nachlass des Großvaters von Karl Dittmar, Johann Georg Dittmar, ebenfalls Schmiedemeister in Rentweinsdorf, stammen. Karl und Brigitte Dittmar stellten das Bild dieser Zeitung zur Verfügung. An solchen Dingen, so ihre feste Überzeugung bestehe ein allgemeines Interesse der älteren Einwohner und Leser.
Das Bildwerk, wohl ein Geschenk zur Konfirmation oder Kirchenjubiläum, muss aus der Zeit zwischen 1890 und 1898 stammen, da es oben den damaligen Pfarrer Ludwig Schubert zeigt, der während dieser Zeit in Rentweinsdorf Dienst tat.
Das Bild trägt die Bezeichnung "Inneres und Aueßeres der Pfarrkirche Rentweinsdorf". Auf zwei hochformatigen Fotografien sind links eine Innenansicht der sonnendurchfluteten Rentweinsdorfer Kirche und rechts eine Außenansicht von der Nordostseite des evangelischen Gotteshauses zu sehen. Unter Blumenranken finden sich die Worte "Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses, und den Ort, wo deine Ehre wohnet" .

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