Herzogenaurach

Die Breze als Kunst im Kreisverkehr war nur erfunden

Bäckermeister Klaus Römmelt ist bisweilen ein Scherzkeks. Gestern jedenfalls war er es: Sein vermeintlicher Antrag, im Stadtnorden einen Brezen-Kreisel einz...
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Nur Phantasie: Das neuste Kreisel-Kunstwerk  Fotomontage: privat
Nur Phantasie: Das neuste Kreisel-Kunstwerk Fotomontage: privat
Bäckermeister Klaus Römmelt ist bisweilen ein Scherzkeks. Gestern jedenfalls war er es: Sein vermeintlicher Antrag, im Stadtnorden einen Brezen-Kreisel einzurichten, entsprang lediglich der Phantasie.
Der FT hat die Idee aufgegriffen und eine Geschichte drum herum gebastelt. Es war ein Märchen - nichts davon war Wahrheit. Die Story "Breze schmückt den Kreisel" auf der Seite 15 war nur ein Aprilscherz.
Dabei klang es durchaus plausibel, was die Stadträte in einer - natürlich erfundenen - geheimen Sitzung so alles von sich gaben. Dass beispielsweise ein Bäcker-Kreisverkehr gerade bei Christian Polster, Franz-Josef Lang und Petra Mauser Zustimmung gefunden hätte, liegt auf der Hand - stammen alle drei doch auch aus der Zunft. Und Bernhard Schwabs mahnender Zeigefinger ist auch nicht neu.
Jetzt bleibt es also vorerst bei den bestehenden Wahrzeichen der drei Herzogenauracher Global Player, die zwei Kreisel und eine Grünfläche schmücken. Ein Kunstwerk auf einem weiteren Kreisverkehr, wie dem beispielsweise ins Gespräch gebrachten "Aldikreisel" ist bislang nicht beabsichtigt.
Oder vielleicht doch? Die Zeit wird es zeigen. bp

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