Tüchersfeld

Die "Bletschn Bühna" hätte mehr Besucher verdient gehabt

Das aktuelle Theaterstück der Bletschn Bühna Unterleinleiter unter dem Titel "Drei plus Eins gleich Halleluja" nach der Komödie von Florian Battermann wurde...
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Im Kloster geht es turbulent zu - zumindest im Stück "Drei plus Eins gleich Halleluja". Foto: Thomas Weichert
Im Kloster geht es turbulent zu - zumindest im Stück "Drei plus Eins gleich Halleluja". Foto: Thomas Weichert
Das aktuelle Theaterstück der Bletschn Bühna Unterleinleiter unter dem Titel "Drei plus Eins gleich Halleluja" nach der Komödie von Florian Battermann wurde letztmalig im Hof des Fränkische-Schweiz-Museums aufgeführt. Das durchaus lustige Schauspiel mit tiefsinnigem Hintergrund hätte allerdings mehr Besucher als die 26 erschienenen Theatergäste verdient gehabt.
Die Handlung des Stücks ist schnell erzählt. Pater Ambrosius (Reinhold Knörl) und Bruder Eusebius (Lorenz Eberlein) geben sich alle Mühe, den jungen Novizen Tarzisius (Alexander Männlein) im Kloster zu halten. Denn sollte er, wie alle seine Vorgänger, sein Gelübde brechen, wird das Kloster mit nur noch zwei Insassen endgültig unrentabel. Auf diesen Moment wartet der geldgierige Bischof Leopold (Horst Vogel) schon lange, er möchte das Kloster als Wellness-Hotel an einen Touristikkonzern verhökern. Entstehen sollen neben einer Sauna in der Krypta auch ein Schwimmbad und eine Rutsche im Kirchturm. Deshalb schleust der Bischof die junge Nonne Julia (Alexandra Fogle-Chatzigeorgiou) als Geheimwaffe in das Kloster ein, die Tarzisius verführen und vom rechten Wege abbringen soll. Doch sein Triumph über den vollen Erfolg seiner Taktik währt nicht lange, denn er hat seine Rechnung ohne seinen gewitzten Sekretär Monsignore Clemens (Wolfgang Nowsky) gemacht.
Regie führt Maria Riediger. Wie sie informierte, wird es auch in der nächsten Theatersaison ein neues Stück der Bletschn Bühna geben. tw

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