Kulmbach

Die Bilanz ist positiv: über 5000 Besucher an fünf Tagen

von unserem Redaktionsmitglied Jochen Nützel Kulmbach — Kaum ist der letzte Streicherton verklungen, hat Senta Berger die letzte Textzeile gelesen (siehe oben), wird es Zeit für ei...
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Matthias Mayer
Matthias Mayer
von unserem Redaktionsmitglied Jochen Nützel

Kulmbach — Kaum ist der letzte Streicherton verklungen, hat Senta Berger die letzte Textzeile gelesen (siehe oben), wird es Zeit für eine erste Bilanz der Plassenburg-Open-Airs 2015. Drei Mal "sehr zufrieden", sagt Matthias Mayer. Drei Mal Daumen hoch für Kulmbach also, so der Geschäftsführer von Motion Kommunikation aus Bayreuth, der mit seinem Team zum dritten Mal in Folge für die Verpflichtung der Musiker verantwortlich zeichnete. "Es hat alles gepasst: die Künstler, das Wetter, die Besucherresonanz."
Abermals mehr als 5000 Gäste kamen laut Mayer zu den fünf Veranstaltungen im Schönen Hof. "Kein Abend unter 800 Besuchern, dazu das Haindling-Konzert mit 1450 Karten restlos ausverkauft - besser konnten wir es uns nicht wünschen." Der Burghof als Konzertsaal unter freier Wolke habe bereits einen sehr guten Ruf in der Riege der Künstler, wie Mayer betont. "Das hat sich schon rumgesprochen, wie fantastisch das Ambiente hier ist. Auch wenn wir mit der Platzzahl von maximal 1500 begrenzt sind: Die Atmosphäre kann die kleinere Kapazität in jedem Fall wettmachen."
Selbst ein weit gereister Weltstar wie Bob Geldof soll beim Betreten des Schönen Hofes vor lauter Verzückung gleich sein Handy gehoben und Bilder gemacht haben, berichtet Mayer. Der Bayreuther ist besonders beeindruckt vom Auftritt des "Live Aid"-Begründers. "Ein absoluter Profi mit einer unglaublichen Präsenz, der adelt so ein Festival natürlich."
Auch ein Adeliger des A-cappella-Pops, Sebastian Krumbiegel von den "Prinzen", ließ sich den Auftritt Geldofs nicht entgehen, wie Mayer berichtet. "Die Prinzen spielten ja einen Tag nach Geldof, aber Sebastian ist extra schon früher angereist, um ihn zu sehen."
Matthias Mayer hat bereits mit den Planungen für die Open-Airs 2016 und auch schon 2017 begonnen, wie er sagt. Die ersten Vertragsentwürfe für das kommende Jahr lägen auch schon vor. "Viele Künstler, die für Kulmbach in Frage kommen, sind oft längerfristig gebunden. Da fragen wir im ersten Jahr an für eine Option im nächsten Jahr - und im dritten oder vierten Jahr klappt es dann."

Fortsetzung garantiert

Fortsetzung folgt demnach garantiert? "In jedem Fall", verspricht der Bayreuther. Motion Kommunikation und die Stadt Kulmbach haben einen Vertrag bis 2017. "Wir planen da längerfristig, denn die Plassenburg ist auch für uns als Veranstalter eine besondere Örtlichkeit, die wir sehr gerne bespielen. Und die Stadt Kulmbach öffnet uns alle Türen, die Zusammenarbeit ist wirklich sehr gut."

An Qualität nochmals gewonnen

Oberbürgermeister Henry Schramm gibt das Kompliment zurück: "Die Freiluftveranstaltungen sind aus dem Terminkalender der Stadt Kulmbach nicht mehr wegzudenken  - und der Agentur Motion Kommunikation ist es zu verdanken, dass die Traditionsreihe an Qualität nochmals gewonnen hat."
Die "seriöse, faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit" mit Matthias Mayer und seinem Team lobt auch Helmut Völkl, Leiter des Tourismus- und Veranstaltungsservice (TuV) der Stadt. "Die hervorragende Zuschauerresonanz bestätigt den Erfolg und das Händchen bei der Auswahl der Künstler."
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