Bad Staffelstein

Die Berufspendler vergessen

Zu dem Bericht über die geplanten Feierlichkeiten zur Beendigung der Totalsperrung der Bahnstgrecke zwischen Bad Staffelstein und Bamberg ging uns folgende ...
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Zu dem Bericht über die geplanten Feierlichkeiten zur Beendigung der Totalsperrung der Bahnstgrecke zwischen Bad Staffelstein und Bamberg ging uns folgende Lesermeinung zu:

Mit Freude habe ich den Zeitungsartikel gelesen, dass die Bahn am 4. September die Anwohner und die Fahrgäste, die an diesem Tag ein Ticket für zwei Euro gelöst haben, das als Gutschein für ein Freigetränk in Ebensfeld und Breitengüßbach gilt, zu einem Frühschoppen einlädt. Nur hat die Bahn hierbei leider die Hauptbetroffenen der 34-wöchigen Totalsperrung, die Berufspendler, vergessen. Diese Bahnkunden, die teilweise schon seit Jahren oder auch Jahrzehnten täglich bei Wind und Wetter ab 4 Uhr am Bahnsteig stehen, hätten hier auch eine Einladung verdient. Ich bin seit nunmehr zwölf Jahren täglich Pendler zwischen Bad Staffelstein und Fürth. Nach anfänglichen Versuchen mit dem Schienenersatzverkehr habe ich bald darauf verzichtet, da die Organisation desselbigen, die überfüllten Busse von Bamberg nach Staffelstein, mit Fahrzeiten von bis zu 55 Minuten für mich unzumutbar war. Ich bin dann täglich von Bad Staffelstein nach Hirschaid/Bahnhof mit dem Pkw gependelt, um dann dort den Zug zu besteigen. Dies hat mich während der Streckensperrung sicherlich 1500 Euro an Benzin gekostet. Ich weiß von mehreren Pendlern aus Bad Staffelstein, die während der Sperrung täglich mit dem Pkw nach Bamberg oder gar Nürnberg gefahren sind. Leider hat die Bahn hier eine Chance verpasst, mit den betroffenen Pendlern ins Gespräch zu kommen oder auch ihr Image bei den Hauptbetroffenen wieder zu verbessern. Schade!

Martin Wagner
Bad Staffelstein

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