Lautertal
Infrastruktur 

Dialog ist wichtig

Die Arbeitsgruppe Wirtschaft traf sich in Lautertal. Die Gemeinde präsentiert sich als attraktiver Standort.
Artikel drucken Artikel einbetten
Zahlreiche Gewerbeunternehmen gibt es in der Gemeinde Lautertal, darunter sind viele sogenannte Hidden Champions und Global Players. Eine Bilanz, auf die Bürgermeister Sebastian Straubel (CSU) schon ein wenig stolz ist, wie er beim wirtschaftspolitischen Dialog den Anwesenden verriet.
Die Arbeitsgruppe Wirtschaft im Kreisverband der CSU Coburg Land unter der Leitung von Markus Zahner trifft sich regelmäßig in den Kommunen im Landkreis, immer wieder an unterschiedlichen Standorten. Dabei werden auch immer die Unternehmer und Politiker vor Ort eingeladen. "Wir wollen mit diesem Konzept in den gemeinsamen Dialog treten", sagt der Leiter der Arbeitsgruppe.
Markus Zahner ist selbst Unternehmer. Der gemeinsame Austausch zwischen Politik und Wirtschaft ist wichtig, weiß Zahner. "Es geht darum, Verständnis zu schaffen für die Position des anderen, Vertrauen aufzubauen, um gemeinsam für das Ziel einer positiven Standortentwicklung arbeiten zu können", äußert sich Zahner in einer Pressemitteilung. In dieser Hinsicht präsentiere sich die Gemeinde Lautertal mit ihrem Bürgermeister Sebastian Straubel "vorbildlich". Auch was das Handwerk angehe, sei die Gemeinde gut aufgestellt.


Attraktiver Standort

Beim Thema Infrastruktur habe die Gemeinde ebenfalls in die Attraktivität des Standorts investiert. "Wir haben in den meisten Gemeindeteilen bereits schnelles Internet mit bis zu 100 Mbit pro Sekunde", sagte Bürgermeister Straubel. Ober- und Unterlauter würden eigenständig vor dem jüngsten Förderverfahren ausgebaut. "An den Stellen, an denen noch Nachholbedarf ist, werden wir in diesem Jahr nochmals tätig", sagte Straubel.
"Die Kupferleitungen sind an manchen Stellen aber noch ein Hemmschuh", so auch für das ein oder andere Unternehmen. "Wir stehen gemeinsam im Dialog und arbeiten intensiv auch mit den Telekommunikationsanbietern an einer Lösung", versicherte er. Eine gute Infrastruktur bedeute natürlich auch eine gute Straßenanbindung. Deshalb war auch die Kreisstraße CO 23 ein Thema an diesem Abend. "Die Gemeinde Meeder, die Städte Bad Rodach und Eisfeld wollen an den Landkreis herantreten und mitteilen, dass sie diese Straße brauchen", sagte Straubel und ergänzte: "Wir erörtern dieses Thema am 1. Juni im Gemeinderat." Die CO 23 ist eine bedeutende Straße für die Menschen und die Wirtschaft im Landkreis, darin waren sich alle Anwesenden einig.
An diesem Dialog nahm auch der Kreishandwerksmeister und Vorsitzende des Wirtschaftsbeirats Coburg, Jens Beland, teil: Die heimische Wirtschaft auch bei Ausschreibungen aktiv zu beteiligen, nannte er ein wichtiges Thema. Als Kreishandwerksmeister plädierte er für Chancengleichheit.
Die wirtschaftspolitischen Dialoge sowie weitere Veranstaltungen der Arbeitsgruppe Wirtschaft finden regelmäßig statt. Wer gerne teilnehmen möchte, kann sich bei Markus Zahner melden. Eine kurze E-Mail genügt: m.zahner@agentur-zb.de. red
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren