Herzogenaurach
Jubiläumsschrift 

Der zehnte Stadtschreiber

Der Heimatverein hat die Jahre 2014 und 2015 wieder in einer Veröffentlichung zusammengefasst.
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Klaus-Peter Gäbelein, Vorsitzender des Heimatvereins und Macher des "Stadtschreibers" (links), präsentiert die neue Veröffentlichung für 2014/2015 gemeinsam mit (von links) Manfred Welker, Stephan Wirth und Christian Kindler.  Foto: Bernhard Panzer
Klaus-Peter Gäbelein, Vorsitzender des Heimatvereins und Macher des "Stadtschreibers" (links), präsentiert die neue Veröffentlichung für 2014/2015 gemeinsam mit (von links) Manfred Welker, Stephan Wirth und Christian Kindler. Foto: Bernhard Panzer
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bernhard Panzer

Es war im Jahr 1997, als sich der Heimatverein in Person seines Vorsitzenden Klaus-Peter Gäbelein entschloss, eine eigene Veröffentlich herauszugeben. Stadtschreiber sollte das Büchlein heißen, das alle aus Vereinssicht wichtigen Ereignisse des jeweiligen Jahres festhalten sollte.
Es war ein ehrgeiziges Unterfangen, das man damals ins Leben rief. Daran erinnerte Gäbelein, der auch heute noch Vorsitzender ist, inzwischen schon rund drei Jahrzehnte lang, in einem Pressegespräch am Freitag im Vereinsdomizil im Steinweg. Es war so ehrgeizig, dass man den Zeitpunkt der Veröffentlichung auf alle zwei Jahre veränderte. Sonst hätten wir das nicht geschafft", sagte Gäbelein. "Weder von den Kosten noch vom Arbeitsaufwand her."


Nachschlagewerk

Aber: Geblieben ist eine Sammlung, die nun zweijährig erscheint und zum wichtigen Nachschlagewerk wird. Für all die, die sich für die Herzogenauracher Heimat interessieren. Die Mitglieder erhalten den Stadtschreiber übrigens kostenlos.
Um den inzwischen zehnten Stadtschreiber vorzustellen, hatte Autor und Macher Gäbelein nebst Stephan Wirth (Zweiter Vorsitzender), Manfred Welker (Kreisheimatpfleger und Mitautor) und Christian Kindler ("Technischer Direktor" der Veröffentlichung) zum Pressegespräch geladen. Erschienen ist der Stadtschreiber in einer Auflage von 850 Stück. Der Großteil der Exemplare geht an die mehr als 700 Mitglieder, der Rest ist ab heute bei Schreibwaren Ellwanger und in der Bücherstube erhältlich, ab Montag dann auch im Kulturamt der Stadt Herzogenaurach. Der Preis liegt bei 14,95 Euro, das Büchlein umfasst 216 Seiten.
Manches, so erinnert sich Gäbelein, habe man in den vergangenen 18 Jahren den Wünschen der Leserschaft angepasst. Die Geschichten sind kürzer geworden, fast so, wie sie auch schon teilweise in den Tageszeitungen aktuell erschienen waren. "Das liest sich leichter", sagte Gäbelein. Und ermuntert manch Interessierten, abends vor dem Schlafengehen noch schnell eine Episode zu lesen.
Verändert worden ist auch die Bildauswahl. "Die Leute wollen sich und einander sehen", sagt Gäbelein. Also habe man Wert darauf gelegt, dass die Herzogenauracher sich auf den aktuellen Fotos auch wiederfinden. Diese wiederum sind heuer fast alle in Farbe erschienen. Schwarzweiß sind nur die historischen Bilder. Und die sind teilweise in Sepia.


Zustellung modernisiert

Und noch etwas ist in diesem Jahr, beim zehnten Stadtschreiber also, neu. Die "a weng populärwissenschaftliche" Veröffentlichung wird erstmals von einer Zustellungsfirma an die Mitglieder versandt, zusammen mit dem Heimatkalender und dem Vereinsprogramm für 2016. Auswärtige Mitglieder, die unter anderem in Frankreich, Wolfsberg und den USA wohnen, erhalten ihn eh per Post.
Und was ist drin im Stadtschreiber für 2014 und 2015? "Das vorliegende Büchlein kann und will keine Chronik der Stadtgeschichte der letzten beiden Jahre sein, wie sie die Tageszeitungen liefern", schreibt Vorsitzender Gäbelein im Grußwort. Vielmehr werde versucht, an Jahrestage der Herzogenauracher Vergangenheit zu erinnern und fast Vergessenes in die Gegenwart zu holen. Ein Schwerpunkt ist daher das Kriegsende mit seiner Flüchtlingsbewegung. Viel Stoff holte Gäbelein aus den Gesprächskreisen des Vereins im Steinweg.
Aber auch aktuelle Aktionen und Ereignisse finden sich wieder. Eine ausführliche Beschreibung folgt im FT "zwischen den Jahren".

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