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Knetzgau

Der dritte Stellplatz für den erweiterten Fuhrpark soll in diesem Jahr fertig werden

79 Mal rückten die Feuerwehrleute aus der Gemeinde Knetzgau im vergangenen jahr aus. 52 Mal waren Übungen der Grund, bei 27 Ernstfällen waren sie aber auch ...
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79 Mal rückten die Feuerwehrleute aus der Gemeinde Knetzgau im vergangenen jahr aus. 52 Mal waren Übungen der Grund, bei 27 Ernstfällen waren sie aber auch gefordert, zu beweisen, dass dieses dauerhafte Training wichtig ist, um im Einsatz schnell und richtig handeln zu können.
Bei der Jahresversammlung im Saal des Alten Rathauses in Kirchaich berichtete Kommandant Norbert Gülta außerdem davon, dass drei Gruppen die Leistungsprüfung in der "Technischen Hilfeleistung" erfolgreich abgelegt haben. Eine Gruppe der Jugendfeuerwehr absolvierte das Jugendleistungsabzeichen.
Je ein Feuerwehrmann habe die Prüfung zum Atemschutzgerätewart und zum Gerätewart bestanden. Drei neue Atemschutzgeräteträger seien ausgebildet worden und 17 feuerwehrleute hätten am Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen, berichtete der Kommandant weiter.


Zwei neue Fahrzeuge

Die Indienststellung des neuen LF20 und der Umbau des VW-Crafters in ein MZF, der in Eigenleistung durchgeführt worden sei, erforderten laut Gültas Ausführungen "weitere unzählige Stunden an Arbeit und Einsatz" durch die Aktiven der FFW Kirchaich.
Auch das neue Jahr 2017, so sein Ausblick, habe es in sich. So werden Einsatzübungen zur Absturzsicherung in Eltmann, Motorsägenkurs, Atemschutzausbildung und die Truppmann-Ausbildung durchgeführt, ohne die künftig kein Aktiver mehr den Feuerwehrdienst leisten könne bzw. dürfe. Außerdem sollen zwei Übungen monatlich, speziell auf das neue LF20 ausgerichtet, durchführt werden.
Im August sei ein "Tag der offenen Tür" bei der FFW Kirchaich geplant. Neben einer Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz", Maschinisten-Schulungen, Führerschein-Erwerben und Atemschutzzentrumsdurchgängen seien Lehrgänge an der Feuerwehrschule in Würzburg vorgesehen.
Der Plan für die Schaffung eines dritten Stellplatzes in der Feuerwehrhalle im Alten Rathaus Kirchaich liege, nachdem der Gemeinderat Oberaurach dem Plan zugestimmt habe, derzeit dem Landratsamt Haßberge zur Genehmigung vor.
Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Jens Burger stellte fest, dass das vergangene Jahr 2016 sowohl für die aktive Wehr als auch für den Verein arbeitsreich gewesen sei.


Erlöse fließen ins Fahrzeug

Beginnend mit der Ausrichtung der Feier bei der Ankunft des neuen Löschfahrzeugs LF20 im Januar bis hin zur Weihe des neu ausgebauten Mehrzweckfahrzeugs im Oktober hätten die Mitglieder "alle Veranstaltungen mit Bravour gemeistert". Die bei diesen und anderen Veranstaltungen erwirtschafteten Mittel seien mit der Anschaffung des MZF und diverser Ersatzbeschaffungen gut investiert. Der Vorsitzende bezifferte den aktuellen Mitgliederstand auf 78 Personen.
Für das Jahr 2017 sei die Hauptaufgabe der Feuerwehr, den bevorstehenden Bau des dritten Stellplatzes an die bestehende Feuerwehrhalle im Alten Rathaus Kirchaich durchzuführen. Er freue sich darüber, dass die Baumaßnahme, aufgrund der günstigen Zuschuss-Perspektive, jetzt von der Gemeinde Oberaurach finanziell abgewickelt werde. Der Verein sei damit von dieser Aufgabe entlastet und könne sich auf die praktische Mithilfe im Rahmen der Eigenleistung beschränken. Burger rief dabei und auch bei anstehenden Maßnahmen der Dorferneuerung zur tatkräftigen Unterstützung auf.


In Ebern muss die FFW passen

Bei der Terminbesprechung für 2017 nannte der Vorsitzende Jens Burger den traditionellen Florianstag, der heuer am Sonntag, 7. Mai, stattfinden werde. Eventuell werde auch wieder ein Bremserfest durchgeführt. Termin dafür wäre Samstag, 30. September. Die Weihnachtsfeier soll den Angaben zufolge wieder am 23. Dezember stattfinden.
Einer Einladung zur 150-Jahr-Feier der FFW Ebern müsse man absagen, da sich der Termin mit dem eigenen Florianstag überschneide. Beim 150. Jubiläum der FFW Haßfurt wolle man dagegen am Mittagessen und Festzug am Sonntag, 2. Juli, teilnehmen.
Burger rief zu einer zahlreicheren Teilnahme bei Besuchen von Festen auf, für die man eine Zusage gegeben habe. Es werfe ein schlechtes Bild auf Wehr und Verein, wenn beispielsweise bei einem Festzug nur wenige Feuerwehrleute mitliefen.
Wie sich aus der Diskussion ergab, will man sich intensiv mit der Gründung einer Kinderfeuerwehr befassen. red
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