Forchheim

Der beste Abschluss an der Fos gelang in diesem Jahr Harald Leiser

Am Freitagabend fand die 14. Absolventenfeier der Staatlichen Fachoberschule Forchheim (Fos) statt, an der 73 Schüler mit ihrem Zeugnis verabschiedet wurden...
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Am Freitagabend fand die 14. Absolventenfeier der Staatlichen Fachoberschule Forchheim (Fos) statt, an der 73 Schüler mit ihrem Zeugnis verabschiedet wurden. Der Abiball stand in diesem Jahr unter dem Motto "Die 90er Jahre". Die Schüler hatten sich für dieses Motiv entschieden, da sie der letzte Jahrgang der Schule sein werden, der nur Schüler mit einem Geburtsjahr von 1999 oder früher aufweist.
Zur Erinnerung an die "alten Zeiten" wurde eigens für den Abiball der Schule ein Passfotoautomat mit Spiegel, Hocker und Vorhang in den Werkstätten des Beruflichen Schulzentrums gebaut und die Außenkabine mit den Bildern der Absolventen geschmückt. Heinrich Bauer, der stellvertretende Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums Forchheim und Schulleiter der Fos, nahm den Automaten zum Anlass, um den Wandel der Zeit darzustellen. Ausgestattet mit einem Handy und einem Selfie-Stick führte er dies eindrucksvoll vor: In alle Richtungen des Saales wurde ein Foto mithilfe des Stabes mit dem Schulleiter und den Schülern und Gästen im Hintergrund geknipst, was zu einer großen Belustigung des Saales führte.
Ob das alte Sprichwort, "jemanden im Kasten zu haben", hierauf aber noch zutreffe, sei die Frage, so Bauer im Anschluss. Hier sei zu prüfen, ob im Sprachgebrauch bereits eine neue Redewendung präsent sei: "Jemanden im Handy haben", sei es wohl nicht. Weiterhin führte Bauer aus, dass der Wandel der Medien nicht nur den gewerblichen und privaten Bereich betreffe, sondern jener auch Einzug in die Lehre halte. War früher das Anschauen eines Filmes im Unterricht ein Highlight, so gebe es gegenwärtig sogar schon Überlegungen, ob auch das Smartphone im Unterricht gezielt eingesetzt werden solle.


Vielfältige Lebenswege

Als Vertreterin des Landkreises begrüßte die stellvertretende Landrätin Rosi Kraus (CSU) die Absolventen. Sie verwies in ihrer Rede darauf, wie vielfältig einzelne Lebenswege verlaufen können und dass sie dies an ihrem eigenen Lebensweg gemerkt habe.
Im Anschluss an die Reden wurden die Ehrungen der Klassenbesten durchgeführt: David Lehmann (T12A), der Jüngste unter den Technikerschülern, sowie Marie-Luise Schlund (W12B) aus Drosendorf (Eggolsheim) mit einem Schnitt von 2,0 erhielten einen Gutschein von der Schule. Den Preis des Fördervereins erhielt Kathrin Treibmann (W12A), die in den Abschlussprüfungen im Fach Mathematik 14 Punkte und in BWR ausgezeichnete 15 Punkte erzielte.
Als Klassen- und Jahrgangsbester wurde Harald Leiser (T12B) mit dem Preis des Landkreises von Rosa Kraus geehrt. Seine herausragende Leistung spiegelt sich in seinem Fachabiturzeugnis mit einem Schnitt von 1,2 wider.


Ein großer Wunsch

Insgesamt verzeichnete die Schule eine hervorragende Abschlussquote: 96 Prozent der Schüler der 12. Klasse konnten an diesem Abend mit dem Abschlusszeugnis nach Hause gehen. Bauer schloss mit den Worten, dass er sich für das nächste Schuljahr, das auch sein letztes vor seiner Pensionierung sein werde, eine 100-prozentige Bestehensquote als Verabschiedungsgeschenk wünsche.
Im Jahr 2018 werde sich zeigen, ob der Appell des Schulleiters an die Schüler der 11. Klassen, die den Ablauf des Abiballs durch ihre Mithilfe unterstützen, seine Früchte tragen wird. Der ehrliche Wunsch von Heinrich Bauer wurde zumindest mit großen Augen und einem hoffnungsvollen Lächeln von den Schülern wahrgenommen. red

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