Kronach

Der Verein "1000 Jahre Kronach" denkt über vereinseigene Räumlichkeiten nach

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Kronach — Der Verein 1000 Jahre Kronach verfügt über eine finanzielle Stabilität. Stabil sei auch der Mitgliederstand, was angesichts der Bevölkerungsverluste keine Selbstverständlichkeit sei, erklärte Vorsitzender Manfred Raum in der Vorstandssitzung.
Die Mitglieder sind am Samstag, 21. Juni, zu einer Führung durch die neu gestaltete Fränkische Galerie eingeladen. Dort sei auch das vereinseigene Cranach-Werk "Christus und die Samariterin am Jakobsbrunnen" neu ausgeleuchtet und wirke umso eindringlicher. Aus der vielseitigen Projektarbeit des Vereins rage in der Jahresbilanz die Herausgabe des Kinderbuches "Kronacher G'schichten", die Cranach-Zeitschrift, die Förderung der Kaim-Ausstellung und die Kronacher Cranach-Archiv-Sammlung besonders hervor.
Nachdem erst kürzlich diverse Projekte bezuschusst wurden vergab der Vorstand in der Sitzung nun einen Zuschuss von 500 Euro für ein Ausstellungsprojekt des Aktionskreises Kronacher Synagoge: "Die Bambergers - eine jüdische Familie in Kronach" wird wesentlich von Vorstandsmitglied Christian Porzelt vorbereitet. Neben den Schwerpunkten Lucas-Cranach-Portal und Lorenz-Kaim-Infos hält die Vereins-Homepage vielseitige Informationen bereit. Zur Geschichte der Hexenverfolgungen bietet Stadtvogt Hans Götz umfangreiches Material an. Angeregt wurde, auf dem Kronacher Marktplatz "Stolpersteine" einzubringen, die an die in Kronach verfolgten Hexen erinnern. Die Schaufenstergestaltung in der Amtsgerichtsstraße soll fortgesetzt werden, wobei der Vorschlag unterbreitet wurde, der Historischen Bürgerwehr eine Ausstellung zu ermöglichen.
In der Mitgliederversammlung muss für den verstorbenen Rechnungsprüfer Konrad Ruppert ein Ersatz bestellt werden. Der Vorstand diskutierte generell über Vorschläge zur stärkeren Mitbeteiligung der Mitglieder. In diesem Zusammenhang wurde auch im Hinblick auf das umfangreiche Ausstellung-, Archiv-, Literatur- und Aktenmaterial die Gewinnung vereinseigener Räumlichkeiten angesprochen. Auch hierbei sollen die Mitglieder um Unterstützung und Vorschläge gebeten werden. red

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