Mistendorf

Der Steinknockkapelle gilt seine besondere Fürsorge

Studiendirektor a. D. Stephan Hübschmann feierte am zweiten Weihnachtsfeiertag seinen 90. Geburtstag bei guter Gesundheit in seinem Heimatort Mistendorf. Sein kirchliches Engagemen...
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Stephan Hübschmann
Stephan Hübschmann
Studiendirektor a. D. Stephan Hübschmann feierte am zweiten Weihnachtsfeiertag seinen 90. Geburtstag bei guter Gesundheit in seinem Heimatort Mistendorf. Sein kirchliches Engagement würdigten die Vertreter der katholischen Kirchengemeinde "Mariä Himmelfahrt" mit Pfarrer Otto Wohlleber und Kirchenpfleger Heinrich Nüßlein. Von 1968 bis 1986 war Hübschmann Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, zudem gehörte er viele Jahre dem Dekanatsrat an und war in Sachausschüssen tätig. Seine besondere Fürsorge galt und gilt der Wallfahrtskirche auf dem Steinknock, zu dessen Füßen er ein Wallfahrerkreuz errichten ließ. Bürgermeister Wolfgang Desel überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde Strullendorf und würdigte das große Engagement des Jubilars für seine Heimatgemeinde und die vielfältigen Publikationen, gerade im Bezug auf den Wallfahrtsort. Mit seiner Pressearbeit machte er das Gemeindeleben in der gesamten Region publik.
Gerhard Öhlein, Diözesan-Caritas-Direktor und leitender Komtur des Ritterordens vom Hl. Grab zu Jerusalem, gratulierte im Namen des Ordens, dem Stephan Hübschmann seit 1979 angehört. Er dankte für seinen großen Einsatz insbesondere als weltlicher Zeremoniar.
Johann Stephan Hübschmann wurde als zweitältester Sohn in eine Landwirtsfamilie in Mistendorf hineingeboren und besuchte von 1941 bis 1943 die Ackerbauschule in Triesdorf. Der Zweite Weltkrieg unterbrach jäh die Ausbildung - Hübschmann musste in Coburg einrücken, wurde nach Serbien und Russland beordert, erkrankte dort an Gelbsucht. Nach seiner Genesung wurde er an der Westfront schwer verwundet. Nach Behandlung in einem Lazarett in England kam er für 26 Monate in amerikanische Kriegsgefangenschaft, kehrte 1947/48 nach Triesdorf zurück und beendete seine Ausbildung mit "sehr gutem Erfolg". Ab 1949 qualifizierte er sich zum Berufsschullehrer.
Hübschmann unterrrichtete angehende Landwirte in Hirschaid, Hallstadt, Bamberg, Burgebrach, Burgwindheim, Teuchatz, Bischberg und Scheßlitz, er wurde Leiter der "Land- und Hauswirtschaftlichen Berufsschule Bamberg Stadt und Land" und schließlich stellvertretender Schulleiter an der Berufsschule I. Seit über 55 Jahren ist er mit seiner Frau Helga verheiratet, seine beiden Kinder sind ebenfalls im Lehrberuf tätig. Besonders stolz ist er auf seine drei Enkelkinder. red

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