Bamberg

Der Sportfischerverein hat am Heganger in Hallstadt jetzt endlich genug Platz

Der Sportfischerverein Bamberg und Umgebung e. V. fand bei seiner Generalversammlung keinen Schatzmeister als Nachfolger für Florian Czepluch. Die Position ...
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Der Sportfischerverein Bamberg und Umgebung e. V. fand bei seiner Generalversammlung keinen Schatzmeister als Nachfolger für Florian Czepluch. Die Position bleibt daher vorerst unbesetzt. Ein Steuerbüro übernimmt teilweise die anfallenden Aufgaben. Einstimmig bestätigt wurde hingegen Präsident Alfred Götz, Vizepräsident bleibt Adolf Schilling.
In den Hauptausschuss wurden zum 1. Schriftführer Ralf Haupt und zum zweiten Schriftführer und Pressewart Karlheinz Kaiser einstimmig gewählt. Jugendleiter bleibt Klaus Ramer, die Gewässerwarte wurden Rainer Schönfeld und Matthias Ruhl.
Zum Ehrenrat und Schlichtungsausschuss gehören die Ehrenmitglieder Otto Dressler, Georg Schmauser, Hans Kasimir und Theo Kechelen sowie Heinz Janson. Ersatzmitglieder sind Erhard Batz und Uwe Krause.
Die Beiratsmitglieder wurden von der Generalversammlung bestätigt und sind Marius Albert, Markus Amon, Albin Amschler, Marco Bock, Matthias Götz, Norbert Haugg, Detlef Hartmann, Gabriele Haupt, Sven Härtlein, Herbert Knorr, Alexander Rauh, Marco Reich, Thomas Sievers, Marco Wellenhöfer und Frank Woitek. Ersatzmitglieder sind Simon Abt und Hans-Joachim Rost. Kassenprüfer sind weiterhin Karl Kraus und Wilfried Kolewa.
Zu Beginn der Veranstaltung berichtete Alfred Götz von einem insgesamt erfolgreichen Angeljahr 2015. So wurden die gesamten Gerätschaften und die neue Geschäftsstelle erfolgreich von Gaustadt in die Räumlichkeiten an den Heganger 12 in Hallstadt umgezogen. Die neue Geschäftsstelle bietet jetzt entsprechend Raum, um effektiv arbeiten zu können.
Götz berichtete weiter, dass der Verein trotz der Trockenheit im Sommer von Fischsterben verschont geblieben ist. Die Größe des Vereins werde aber die Aufnahmepraxis verändern. Man müsse sich an den Erlaubnisscheinkontingenten orientieren. Wie im letzten Jahr zeichne sich ab, dass für einige Gewässer schon jetzt keine Jahreserlaubnisscheine mehr zur Verfügung stehen. Deshalb könne in diesem Jahr nicht jeder, der einen Antrag stellt, in den Verein aufgenommen werden. Der Verein suche seit Jahrzehnten nach einem Fischereirecht. Diese seien sehr rar, und neu entstehende Gewässer würden zum großen Teil mit Naturschutzrestriktionen belegt und stünden für die Fischerei, wenn überhaupt, nur eingeschränkt zur Verfügung.
Jugendleiter Klaus Ramer berichtete über die Ausbildung der über 60 Jugendlichen des Vereins. Das Engagement der Jugendgruppe erstreckt sich insbesondere auf die Reinhaltung der Gewässer wie Müllsammelaktionen, Bau von Nistkästen für Vögel und Insektenhotels. Dafür bekam Ramer von der Umweltministerin Scharf den "grünen Engel" des Freistaates.
Gewässerwart Förth berichtete vom massenhaften Vorkommen der verschiedenen Grundelarten. Heimische Raubfische wie Barsch, Hecht und Zander hätten sich auf diese neuen Beutefische eingestellt und sorgten dafür, dass die derzeitige Überpopulation an Grundeln zumindest mittelfristig ausgeglichen wird. Karlheinz Kaiser

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