Bad Königshofen im Grabfeld

Der Schock sitzt tief nach dem Crash

Unfall  Beim Zusammenstoß eines Schulbusses mit einem 40-Tonner bei Bad Königshofen wurden 19 Kinder und die beiden Fahrer verletzt. Die drei Schwerverletzten schweben offenbar nicht in Lebensgefahr.
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von unserem Mitarbeiter Hans Friedrich

Bad Königshofen — 19 Kinder und zwei Fahrer wurden am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall auf der Umgehungsstraße nahe Bad Königshofen (Landkreis Rhön-Grabfeld) verletzt. Ein Schulbusfahrer hatte die Vorfahrt eines Baustellenfahrzeugs missachtet und prallte mit diesem zusammen. Dabei wurden drei Kinder und ein Lkw-Fahrer schwer, 16 Kinder und der Busfahrer leicht verletzt. Vor Ort waren zwölf Rettungswagen, das Kriseninterventionsteam, an die 60 Feuerwehrleute, acht Notärzte sowie die Beamten der Polizeistation Bad Königshofen. Die Schwerverletzten wurden mit Rettungshubschraubern und Rettungswagen in Kliniken gebracht.
Die Kinder aus dem Bereich des Altlandkreises Königshofen waren auf dem Weg zu einer Privatschule in Haubinda in Thüringen, wo sie Grund- und Mittelschule sowie die Fachoberschule besuchen. Der 72-jährige Busfahrer hatte den von rechts kommenden 40-Tonner, ein Baustellenfahrzeug, offenbar übersehen, so dass der 32-Jährige mit seinem Lkw in die rechte Seite des Omnibusses prallte. Durch den Zusammenstoß drehte sich der Bus um rund 90 Grad und kam total beschädigt auf der Fahrbahn zum Stehen. An beiden Fahrzeugen entstand nach ersten Schätzungen ein Gesamtschaden in Höhe von von etwa 50 000 Euro.


Glück im Unglück

Zum Glück erwischte der Lkw Fahrer beim Aufprall lediglich die seitliche Türe am Bus. Die Verletzungen der Kinder reichten von Schnittwunden, Wirbelsäulenverletzung bis hin zum Schleudertrauma. Versorgt wurden sie von den Rettungsassistenten der Rettungswache Bad Königshofen, sowie von den an der Unfallstelle eintreffenden Feuerwehrleuten.

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